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/ ©Pexels/Kampus Production
Ein Bild auf 5min.at zeigt Kinder beim Fußballspielen auf einer Wiese.
Die Sommerferien-Debatte wird erneut angefacht.

Wegen Hitzewellen: Kärnten drängt weiter auf frühere Sommerferien

Schon im Juni schlug Kärnten eine Verschiebung der Sommerferien um zwei Wochen vor. Das Thema steht jetzt auf der BildungsreferentInnen-Konferenz der Länder in Innsbruck erneut zur Diskussion. Was ist eure Meinung dazu?

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(281 Wörter)
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Was Kärnten bereits im Juni diesen Jahres angeregt hat, soll bei der BildungsreferentInnen-Konferenz der Länder in Innsbruck weiter an Fahrt aufnehmen. „Kein anderes EU-Land startet so spät in die Sommerferien. Wenn Anfang Juli die Klassenzimmer angesichts von Temperaturen jenseits der 30 Grad zu Hitzestau-Zonen werden, ist es nur logisch, den Ferienbeginn auch in Österreich endlich vorzuverlegen“, appellieren Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) und Landesrat Peter Reichmann (SPÖ). Kärnten hatte den Bund schon im Juni zum Handeln aufgerufen. Mehr dazu unter: Hitzewelle: Fellner will Ferien um zwei Wochen vorziehen.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Landeshauptmann Daniel Fellner.
©LPD Kärnten/Wajand |
Am Foto: Landeshauptmann Daniel Fellner
Ein Bild auf 5min.at zeigt Landesrat Peter Reichmann.
©LPD Kärnten/Wajand |
Am Foto: Landesrat Peter Reichmann

„Politik muss reagieren“

„Im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen ist es das Gebot der Stunde, auf die Klimaveränderungen zu reagieren“, betonten die beiden. „Wir können und dürfen hier nicht tatenlos zusehen. Eine verantwortungsvolle Politik muss reagieren“, fordert Fellner den Bund auf, so rasch wie möglich eine neue Ferienregelung umzusetzen. „Das Wohlergehen unserer Schülerinnen, Schüler und unseres Lehrpersonals muss Vorrang vor den Interessen der Wirtschaft haben“, sagen der Landeshauptmann und der Bildungsreferent.

Hitzeschutz-Förderung eingeführt

Dass die Anpassung der Ferienzeiten nur eine von mehreren Hitzeschutz-Maßnahmen sein kann, steht außer Zweifel. Zur Realisierung konkreter Vorkehrungen erhielten die Kärntner Gemeinden bereits im Juli vier Millionen Euro als Sofort-Förderung. „Unser Ziel muss sein, bestmögliche Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen zu schaffen. Dafür muss jede mögliche Chance auch von Expertinnen und Experten ernsthaft geprüft werden“, so Reichmann.

Jetzt seid ihr gefragt

Bringt eine Verschiebung der Sommerferien um zwei Wochen tatsächlich Erleichterung? Längst überfällige Entscheidung wegen der Hitze oder völliger Humbug – wie ist eure Meinung dazu?

Wie stehst du dazu, die Sommerferien um zwei Wochen nach vorne zu verschieben?

Ja, Lernen bei über 30 Grad ist Schülern und Lehrern nicht zuzumuten.
Eher ja – aber man muss auch die Betreuungssituation der Eltern im Blick behalten.
Nein, lieber sollte man schattenspendende Maßnahmen und Klimatisierung ausbauen.
Nein, der Sommerferien-Termin sollte genau so bleiben, wie er ist.
Mir egal / betrifft mich persönlich nicht.
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