Skip to content
/ ©Montage: Canva & 5 Minuten
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt die AT-Alert Nachricht sowie eine Sirene.
Bis auf einige wenige Ausfälle verlief der Zivilschutz-Probealarm in Kärnten nach Plan.

Sirenen und Handy-Warnung: So lief der Zivilschutz-Probealarm in Kärnten

Beim bundesweiten Zivilschutz-Probealarm am Samstag wurden Sirenen und das Warnsystem AT-Alert getestet. In Kärnten funktionierte die Alarmierung nahezu einwandfrei: 98,65 Prozent der Sirenen waren intakt, nur zwölf fielen aus.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
1 Minute Lesezeit(218 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Punkt 12 Uhr startete der diesjährige Probealarm, bei dem die Landesalarm- und Warnzentrale die Funktionsfähigkeit der Kärntner Warnsysteme überprüfte. Im Abstand von jeweils 15 Minuten ertönten die Signale „Warnung“ und „Alarm“, ehe um 12.45 Uhr mit der „Entwarnung“ das Ende des Tests eingeläutet wurde. Zeitgleich kam auch das digitale Bevölkerungswarnsystem AT-Alert zum Einsatz, das als Ergänzung zu den akustischen Signalen dient und Menschen im Anlassfall direkt über das Mobiltelefon erreicht. Laut den Netzbetreibern wurden alle Testnachrichten erfolgreich übermittelt.

98,65 Prozent der Sirenen intakt

Von den insgesamt 892 angesteuerten Sirenen in Kärnten – darunter 722 funkgesteuerte Motorsirenen, 124 stromunabhängige SISIPAK-Anlagen sowie 46 elektronische Sirenen – wieisen lediglich zwölf Geräte eine Fehlfunktion auf. Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) hebt die Bedeutung des Termins hervor: „Der jährliche Zivilschutz-Probealarm ist eine wichtige Gelegenheit, auch unsere eigenen Sicherheitskenntnisse zu prüfen und für den Ernstfall fit zu bleiben.“ Regelmäßige Übungen seien essenziell, um im Ernstfall richtig zu handeln. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und mitgeholfen haben – gemeinsam sorgen wir für mehr Sicherheit in unserer Gemeinschaft“, bedankt sich der Katastrophenschutzreferent und verweist in diesem Zusammenhang auf die bevorstehende Katastrophenschutzübung Combined Success 2026 vom 13. bis 15. November. Mehr dazu unter: Landeshauptmann: „Kärnten wird im fiktiven ‚Ausnahmezustand‘ sein“

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes