Wildunfälle in Kärnten: Richtiges Verhalten bei Dämmerung und an Waldrändern
Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, erhöht sich das Risiko für Kollisionen mit Wildtieren spürbar. Dies liegt vor allem daran, dass die Hauptaktivitätszeiten vieler Tiere mit dem Berufsverkehr zusammenfallen.
Wie der ORF berichtet, zählen Österreichs Straßen jedes Jahr über 70.000 solcher Zusammenstöße, bei denen im vergangenen Jahr etwa 320 Personen Verletzungen erlitten. Die größte Gefahr besteht laut dem Automobilclub ARBÖ auf Freilandstraßen, im Umfeld von Waldrändern sowie in ausgewiesenen Wildwechselzonen.
Ausweichmanöver
Trifft man unterwegs auf Rehe, Hirsche oder Wildschweine, rät der ARBÖ Kärnten zu einer klaren Handlungsweise. Ein Ausweichmanöver sollte nur dann vollzogen werden, wenn dadurch keinerlei Gefahr besteht. In allen anderen Situationen sei es entscheidend, das Fahrzeug auf Kurs zu halten, das Lenkrad festzugreifen und eine Vollbremsung einzuleiten.
Was tun beim Unfall?
Sollte es dennoch zu einem Zusammenstoß kommen, muss an erster Stelle die Absicherung der Unfallstelle stehen. Durch das Absichern des Einsatzorts wird verhindert, dass es auf der Fahrbahn zu Folgeunfällen oder weiteren Gefährdungen kommt.