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Das Bild auf 5min.at zeigt Personen bei der 10.-Oktober-Feier in Klagenfurt.
Am Friedhof Annabichl in Klagenfurt fand anlässlich der 10.-Oktober-Feier eine Gedenkzeremonie mit Kranzniederlegung statt.

105 Jahre Volksabstimmung: „Friede ist kostbar, aber auch zerbrechlich“

105 Jahre nach der Kärntner Volksabstimmung wurde am Freitag in Klagenfurt gefeiert. Im Mittelpunkt der Festreden standen der hohe Wert des Friedens und des Miteinanders in der heutigen Zeit.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(359 Wörter)
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Im Gedenken an die Kärntner Volksabstimmung am 10. Oktober vor 105 Jahren fanden am Freitag die traditionellen Feierlichkeiten am Friedhof Annabichl und im Landhaushof in Klagenfurt statt. Begleitet von Musik, Chören und Traditionsverbänden hielten Landeshauptmann Peter Kaiser, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider und Landtagspräsident Reinhart Rohr Festreden anlässlich des historischen Tags – und mahnten in Zeiten internationaler Konflikte zu Zusammenhalt und Frieden.

Das Bild auf 5min.at zeigt den Festakt zum 10. Oktober im Landhaushof.
©LPD/Peter Just
Im Landhaushof in Klagenfurt fand der offizielle Festakt zum 10. Oktober statt.

Friede ist nicht selbstverständlich

Bürgermeister Christian Scheider erinnerte daran, dass die Volksabstimmung 1920 den Menschen in Kärnten das Recht gab, über ihre Heimat selbst zu entscheiden: „Vor 105 Jahren erhielten die Bürgerinnen und Bürger das Grundrecht, über ihre Heimat zu bestimmen. Heute sind wir stolz auf unsere Tradition und Wurzeln, aber auch offen für die Entwicklung. Man darf die eigenen Wurzeln niemals vergessen, ist aber angehalten, die Äste und Zweige in die Zukunft wachsen lassen.“ Des Weiteren ermahnt er in Anbetracht der wachsenden Konflikte auf der Welt, Frieden nicht als etwas Selbstverständliches hinzunehmen: „Der Friede ist kostbar, er ist aber auch zerbrechlich und es gilt, ihn jeden Tag aufs Neue zu bewahren.“

Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Bürgermeister Christian Scheider von Klagenfurt Portrait in seinem Büro
©Büro Christian Scheider
Bürgermeister Christian Scheider blickte in seiner Rede zurück – aber auch nach vorn.

Aus der Geschichte lernen

In das gleiche Horn stößt auch Landeshauptmann Peter Kaiser. Er bezeichnete den 10. Oktober als Auftrag, aus der Geschichte zu lernen und nie zu vergessen, dass Friede das Ergebnis langwieriger Bemühungen war: „Doch all das, was wir heute als selbstverständlich betrachten, war mühsam erkämpft. Und mit dem Blick auf die geopolitische Lage muss man sich bewusst sein: Frieden ist nichts, was einfach da ist. Er muss jeden Tag aufs Neue gelebt und geschützt werden.“

Das Bild auf 5min.at zeigt Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser.
© SPÖ Kärnten/Varh
Landeshauptmann Peter Kaiser ermahnt, die Geschichte zum Lehrer zu nehmen.

„Es lebe unser Kärnten“

Landtagspräsident Reinhart Rohr erinnerte an weitere Jubiläen, die heuer gefeiert werden: 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs, 70 Jahre Staatsvertrag und Österreichisches Bundesheer sowie 30 Jahre EU-Mitgliedschaft. Bei seiner letzten 10.-Oktober-Feier als Landtagspräsident betont Rohr die positiven Veränderungen der Feierlichkeiten in den letzten Jahren: „Wir sind uns heute stärker denn je bewusst, was das Gemeinsame, das Miteinander ausmacht. Wir feiern diese Jubiläen mit Freude und Stolz. Es lebe unser Kärnten in einem geeinten und hoffentlich weiterhin friedlichen Europa.“

Ein Bild auf 5min.at zeigt Kärntens Landtagspräsident Reinhart Rohr.
©Adrian Hipp
Landtagspräsident Reinhart Rohr ist stolz auf die Entwicklung der Volksabstimmungsfeierlichkeiten.
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