Jazz im Together Point: Studenten begeistern mit brasilianischen Sounds
Der Klagenfurter „Together Point“ wurde am 30. Oktober zur Jazz-Bühne: Drei Studierende der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik sorgten für ein besonderes Live-Erlebnis.
Am Donnerstagnachmittag verwandelte sich der beliebte Klagenfurter Treffpunkt „Together Point“ in eine intime Jazz-Bühne, als drei talentierte Studierende der Gustav Mahler
Privatuniversität für Musik (GMPU) zu einer mitreißenden Musiksession luden.
Brasilianische Klänge und Posaunen-Power
Im Mittelpunkt des Abends standen die Musiker Lucas Carasco und Andre Bordinhon an den Gitarren, die mit virtuosen Läufen und harmonischem Zusammenspiel begeisterten. Sie wurden ergänzt durch Filipe Gomes an der Posaune, dessen warme und ausdrucksstarke Töne dem Trio eine besondere Tiefe verliehen. Die brasilianischen GMPU-Studenten (unter dem Namen „Gatinis“ bekannt) fesselten das Publikum mit einem Mix aus südamerikanischen Rhythmen und improvisiertem Jazz. Sie zeigten eindrucksvoll, dass das Musikstudium in Klagenfurt weit über die Mauern der Universität hinausgeht.
Einzigartige Atmosphäre
„Die Atmosphäre hier ist einzigartig,“ schwärmte Andre Bordinhon. „Es ist ein Ort, wo
Kultur, Menschlichkeit und Nachhaltigkeit zusammenkommen.“ Der Organisator Peter Brigola betonte: „Das Ziel ist es, die studentische Kunst in einen öffentlichen, sozial ausgerichteten
Raum zu bringen und so neue Synergien zu schaffen“:
Sozialer Anker in der Stadt
Der „Together Point“ selbst dient als wichtiger sozialer Anker in der Stadt. Er beherbergt ein viel frequentiertes Secondhand-Geschäft, dessen Erlöse direkt in gemeinnützige Projekte fließen. Die Kombination aus Kulturveranstaltung und sozialem Unternehmertum macht den Ort zu einem Modellbeispiel für gelebte Gemeinschaft. Die Musiksession der GMPU-Studenten unterstrich diesen inklusiven Charakter. Peter Brigola bedankte sich stellvertretend für die ganze Gruppe bei dem Together-Team: „Ohne die unglaubliche Arbeit, die alle Mitarbeiter hier leisten, wäre dieser Ort nicht das, was er ist. Der herzliche Empfang und die Unterstützung, die wir erhalten haben, sind überwältigend.“