Wilde Verfolgungsjagd durch Klagenfurt: Polizei sucht flüchtigen Fahrer
Ein bislang unbekannter Lenker lieferte sich in der Nacht auf Samstag in Klagenfurt eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Die Spur verlor sich auf einer Ackerfläche. Die Beamten suchen nun nach Zeugen.
Szenen, wie bei Fast & Furious, spielten sich am Halloween-Abend auf dem St. Veiter Ring in Klagenfurt ab. Der Polizei fiel dort ein Auto ins Auge, dessen Lenker ohne aufrechte Zulassung und mit missbräuchlich verwendeten Kennzeichen unterwegs war. Mit Blaulicht und Folgetonhorn versuchte die Streife den Mann anzuhalten. Dieser erhöhte jedoch die Geschwindigkeit.
Verfolgungsjagd brach vom Zaun
Mit bis zu 130 km/h flüchtete er stadtauswärts über die Feldkirchner Straße. „Der sofort eingeleiteten Fahndung schlossen sich weitere Streifen an“, schildern die Beamten. Auf dem Kreuzungsbereich mit der Grete-Bittner-Straße wechselte der Fahrer dann plötzlich auf die Gegenfahrbahn. „Zwei entgegenkommende Lenker mussten stark abbremsen, um eine Frontalkollision zu verhindern“, heißt es vonseiten der Exekutive.
Irrfahrt endet auf Acker bei Feschnig
Anschließend fuhr der Mann wieder auf den richtigen Fahrstreifen, missachtete jedoch mehrere Sperrlinien, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Ampeln auf seinem Weg Richtung Feschnig. Die Spur verlor sich schließlich auf einem Acker. Streifenbeamte fanden den Wagen dort verlassen vor. „Es war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt“, so die Polizisten. Offenbar war der Mann dort mit einem Stein kollidiert. Eine sofort eingeleitete Fahndung – bei der auch der Polizeihubschrauber im Einsatz stand – verlief negativ. Jene Fahrzeuglenker, die beinahe mit dem Flüchtenden kollidiert wären, werden nun ersucht, sich bei der Verkehrsinspektion Klagenfurt 059 133 2588 zu melden.