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/ © LPD Kärnten/Bauer
Militär Klagenfurt
Waren bei der Feier anwesend: LR Sebastian Schuschnig (l.), LT-Präs. Andreas Scherwitzl, LH Peter Kaiser, LHStv. Martin Gruber sowie Bgm. Christian Scheider.

Militärische Allerseelenfeier wurde in Klagenfurt-Annabichl zelebriert

Beim Ehrenmal am Friedhof Klagenfurt-Annabichl fand heute wieder die militärische Allerseelenfeier statt, um an die Verstorbenen zu denken.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(314 Wörter)
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Am Montag, dem 3. November, wurde aller Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege sowie des Kärntner Abwehrkampfes gedacht – ebenso der im Dienst und bei friedenserhaltenden Einsätzen verstorbenen Bundesheerangehörigen und der Einsatzkräfte, die im Dienst für die Allgemeinheit ihr Leben verloren haben.

„Wachsende Unsicherheit“

Von Seiten der Landespolitik nahmen Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv. Martin Gruber, Landesrat Sebastian Schuschnig und Landtagspräsident Andreas Scherwitzl teil. Auch die britische Botschafterin Lindsay Skoll war unter den Gästen der Gedenkfeier. Der Landeshauptmann verwies auf das heurige Gedenkjahr, in dem 105 Jahre Kärntner Volksabstimmung, 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs, 70 Jahre Staatsvertrag, Bundesheer und Neutralität sowie 30 Jahre EU-Mitgliedschaft begangen werden. „Und es ist eine wachsende Unsicherheit in der Weltordnung, es herrscht ein Krieg in Europa, die Menschen empfinden wachsendes Unbehagen auch im Alltag“, so Kaiser. Gerade deshalb sei es besonders wichtig, sich zu Werten wie Frieden und solidarischem Zusammenleben zu bekennen.

Keine Spaltung in Europa

Kärntens Militärkommandant Brigadier Philipp Eder unterstrich ebenfalls den Wert des europäischen Friedensprojekts. Um Kriege zu verhindern, gebe es eigentlich Institutionen wie die Vereinten Nationen oder die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Hier brauche es dringend Reformen: Den Frieden sollten nicht Einzelpersonen aushandeln – „Die Weltgemeinschaft muss danach trachten.“ Eder betonte zudem, dass es keine Spaltung in Europa geben dürfe. In den beiden Weltkriegen hätten Europäer gegen Europäer gekämpft – „Soldaten, derer wir hier heute gedenken“. Es brauche daher ein starkes, einsatzbereites und entschlossenes Bundesheer. Es gehe darum, „dass wir kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen.“

Moderation und musikalische Umrahmung

Durch die Feier führten die Militärgeistlichen Anselm Kassin und Johannes Hülser. Neben dem Bundesheer wirkten auch die Kärntner Blaulicht- und Einsatzorganisationen sowie Traditionsverbände mit. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Kärnten.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 03.11.2025 um 14:44 Uhr aktualisiert
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