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/ ©WKK | Helge Bauer
Wirtschaftskammer Kärnten Klagenfurt Cybersecurity Night 2025
Alle 30 Minuten kommt es zu einem Cyber-Angriff. Veranstaltungen wie die "Cybersecurity Night" in Klagenfurt sollen präventiv wirken.

Besucherrekord wurde bei der „Cybersecurity Night 2025“ geknackt

Über 250 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Bildung kamen zur neunten Cybersecurity Night im Makerspace Carinthia.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
1 Minute Lesezeit(233 Wörter)

Großen Andrang gab es bei der jüngsten „Cybersecurity Night“ in Klagenfurt: Im Fokus standen aktuelle Cyberbedrohungen, menschliches Verhalten und reale Angriffsszenarien. IT-Sicherheitsexperte Linus Neumann zeigte in seiner Keynote, wie Angreifer technische Schwachstellen und menschliche Fehlentscheidungen kombinieren.

Alle 30 Minuten ein Angriff

Österreich ist laut KPMG-Studie 2025 weiterhin stark von Cyberangriffen betroffen, durchschnittlich erfolgt alle 30 Minuten ein digitaler Angriff. Positiv: Zwei Drittel der Angriffe werden inzwischen intern erkannt – oft durch sensibilisierte Mitarbeiter. Neumann betonte, dass Angriffe nicht nur technische, sondern vor allem psychologische Strategien nutzen. „IT-Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Du schützt dein Business, nicht die IT.“

Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Eine Hand tippt auf einer leuchtenden Tastatur
©Pexels / Soumil Kumar
Oft reicht ein schon ein Klick auf eine falsche Webseite, deshalb ist Prävention der Schlüssel zum Erfolg, um im Internet sicher zu sein.

Sensibilisierung zählt

Ein Highlight war die Vorführung des polizeilichen Datenspürhundes „Duke“ sowie Demonstrationen zu Drohneneinsatz und Datenrettung. UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella unterstrich: „Cybersecurity betrifft uns alle – vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum internationalen Konzern.“ Marc Gfrerer ergänzte die Bedeutung von Austausch und Nachwuchsförderung: „Die Bedrohungen entwickeln sich ständig weiter – umso wichtiger sind Austausch, Weiterbildung und praxisnahe Sensibilisierung.“ Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) hob die Bedeutung von IT-Sicherheit für den Wirtschaftsstandort hervor: „Nur wer seine Daten schützen kann, wird langfristig wettbewerbsfähig und zukunftssicher bleiben.“

Tipps, um im Netz sicher zu bleiben

  • Starke Passwörter nutzen.
  • Zwei-Faktor aktivieren.
  • Software aktuell halten.
  • Keine unbekannten Links anklicken.
  • Keine Anhänge von Fremden öffnen.
  • Nur sichere WLANs nutzen.
  • Daten regelmäßig sichern.
  • Vorsicht mit persönlichen Infos.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 05.11.2025 um 12:30 Uhr aktualisiert
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