Besucherrekord wurde bei der „Cybersecurity Night 2025“ geknackt
Über 250 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Bildung kamen zur neunten Cybersecurity Night im Makerspace Carinthia.
Großen Andrang gab es bei der jüngsten „Cybersecurity Night“ in Klagenfurt: Im Fokus standen aktuelle Cyberbedrohungen, menschliches Verhalten und reale Angriffsszenarien. IT-Sicherheitsexperte Linus Neumann zeigte in seiner Keynote, wie Angreifer technische Schwachstellen und menschliche Fehlentscheidungen kombinieren.
Alle 30 Minuten ein Angriff
Österreich ist laut KPMG-Studie 2025 weiterhin stark von Cyberangriffen betroffen, durchschnittlich erfolgt alle 30 Minuten ein digitaler Angriff. Positiv: Zwei Drittel der Angriffe werden inzwischen intern erkannt – oft durch sensibilisierte Mitarbeiter. Neumann betonte, dass Angriffe nicht nur technische, sondern vor allem psychologische Strategien nutzen. „IT-Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Du schützt dein Business, nicht die IT.“
Sensibilisierung zählt
Ein Highlight war die Vorführung des polizeilichen Datenspürhundes „Duke“ sowie Demonstrationen zu Drohneneinsatz und Datenrettung. UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella unterstrich: „Cybersecurity betrifft uns alle – vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum internationalen Konzern.“ Marc Gfrerer ergänzte die Bedeutung von Austausch und Nachwuchsförderung: „Die Bedrohungen entwickeln sich ständig weiter – umso wichtiger sind Austausch, Weiterbildung und praxisnahe Sensibilisierung.“ Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) hob die Bedeutung von IT-Sicherheit für den Wirtschaftsstandort hervor: „Nur wer seine Daten schützen kann, wird langfristig wettbewerbsfähig und zukunftssicher bleiben.“
Tipps, um im Netz sicher zu bleiben
- Starke Passwörter nutzen.
- Zwei-Faktor aktivieren.
- Software aktuell halten.
- Keine unbekannten Links anklicken.
- Keine Anhänge von Fremden öffnen.
- Nur sichere WLANs nutzen.
- Daten regelmäßig sichern.
- Vorsicht mit persönlichen Infos.