„Bestes Stück“ abgetrennt: Kärntner schaute bei Verstümmelung zu
Wegen "absichtlich schwerer Körperverletzung" muss sich ein Kärntner am Mittwoch vor einem Schöffensenat am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Er soll dabei gewesen sein, als einem Mann sein "bestes Stück" abgetrennt wurde.
Um bei der Abtrennung des Geschlechtsteils – der Fall liegt schon Jahre zurück – dabei zu sein, ist der Kärntner sogar bis nach Deutschland gefahren. Mehr dazu unter: Bestes Stück abgeschnitten: Kärntner war dabei, muss jetzt vor Gericht. Wie aus dem aktuellen Verhandlungsspiegel des Landesgerichts Klagenfurt hervorgeht, soll es sich um eine „inszenierte Vergewaltigung“ gehandelt haben.
Opfer war gefesselt
Das spätere Opfer wurde dazu auf eine schwarze Liege gefesselt. „Die Tat hatte eine schwere Dauerfolge, nämlich eine Penisamputation zur Folge„, heißt es weiters. Medienberichten zufolge dürften zumindest Betäubungsmitteln zum Einsatz gekommen sein. Auch dürfte der Kärntner nur bei den Vorbereitungen zur Entfernung geholfen haben. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Angeklagter hat offenbar psychische Störung
Auch sei die Amputation nicht der einzige Grund, weshalb er sich vor Gericht verantworten muss. Bei ihm sei nämlich auch „bildlich sexualbezogenes Kindesmissbrauchsmaterial“ gefunden worden. Aufgrund seiner psychischen Störungen wird auch die Unterbringung in eine forensisch-therapeutische Einrichtung angedacht. Für den Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.