
25 Jahre Sozialmarkt: In Klagenfurt wurde „gelebte Solidarität“ gefeiert
Den Klagenfurter Sozialmarkt "SoMa" feierte am Freitag sein 25-jähriges Bestehen. Das SoMa-Team sowie Partner und Unterstützer ließen im Congress Center Pörtschach die Gemeinschaft hochleben.
Seit 25 Jahren sorgt der Klagenfurter Sozialmarkt „SoMa“ dafür, dass Menschen mit geringem Einkommen leistbare Lebensmittel einkaufen können – und ist damit zu einer unverzichtbaren Stütze im Alltag vieler geworden. Mit einem „Abend des Dankes und der Solidarität“ wurde das Jubiläum am Freitag, den 7. November, im Congress Center Pörtschach gefeiert.
Anlass zur Dankbarkeit
Das SoMa-Team, die Gründerinnen und Gründer, Partner, aber auch Kundinnen und Kunden des Klagenfurter Sozialmarktes blickten dabei nicht nur auf ein Vierteljahrhundert Engagement zurück, sondern auch auf die wichtige Arbeit sozialer Einrichtungen im Bereich der Armutsbekämpfung. Zwar ist es, wie SoMa-Geschäftsführerin Theres Leber es ausdrückt, kein Grund zum Feiern im klassischen Sinn – aber doch eine Möglichkeit, um allen Beteiligten zu danken und die Gemeinschaft hochleben zu lassen.
Klagenfurter Sozialmarkt Vorbild für Kärnten
Der erste SoMa wurde im Jahr 2000 eröffnet – initiiert vom damaligen Gemeinderat Christian Scheider. Heute gibt es zwei Sozialmärkte in Klagenfurt, einen in der Priesterhausgasse und einen in Waidmannsdorf. Nach dem Klagenfurter Vorbild entstanden weitere Sozialmärkte in Kärnten, nämlich in Villach, St. Veit, Wolfsberg und Spittal. Rund 2.500 Menschen nutzen das Angebot regelmäßig.
Sozialmarkt wird „mehr denn je dringend gebraucht“
„Was damals als mutige Idee begann, ist heute eine unverzichtbare Einrichtung, die täglich zeigt, was Zusammenhalt bedeutet“, erklärt Bürgermeister Scheider und dankt dem SoMa-Team sowie allen Unterstützern für „25 Jahre gelebte Solidarität“. Auch Mitbegründerin Lieselotte Suette, die bis 2022 SoMa-Geschäftsführerin tätig war und sich nach wie vor aktiv einbringt, dankt vor allem dem Team und betont: „Der Sozialmarkt ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Er ist eine wichtige ergänzende Einrichtung zu allen anderen sozialen Initiativen und wird heute mehr denn je dringend gebraucht.“