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Foto auf 5min.at zeigt den Schneefall in Klagenfurt am Kreuzbergl.
"Klagenfurt Wohnen" ist 2025 erstmals ohne Zuschüsse ausgekommen.

„Klagenfurt Wohnen“ mit großem Gewinn – und erstmals ohne Zuschuss

Da man im Vorjahr einen großen Gewinn von rund einer Million Euro gemacht hat, ist der städtische Eigenbetrieb "Klagenfurt Wohnen" 2025 erstmals ohne Zuschüsse ausgekommen. Und das soll auch weiter so bleiben.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(291 Wörter)

„Deutlich positiv“ sei die Bilanz von „Klagenfurt Wohnen“ heißt es seitens Wohnungsreferent Vizebürgermeister Patrick Jonke, Wirtschaftsprüfer Walter Zenkl und Gerhard Scheucher, Geschäftsführer von Klagenfurt Wohnen am Freitag, 5. Dezember 2025. Der städtische Eigenbetrieb habe mit seinen rund 3.100 Wohnungen sowie weiteren Liegenschaften, für die man zuständig ist, im Vorjahr einen Gewinn von über einer Million Euro erwirtschaftet. Rechnet man noch aufgetretene Einmaleffekte weg, bleibt man immer noch klar positiv, ist die Stadt in einer Aussendung zufrieden. Damit kam „Klagenfurt Wohnen“ 2025 erstmals ohne Zuschüsse aus – und soll auch in Zukunft kein Zuschussbetrieb mehr sein.

So hat man zuschussfreien Betrieb ermöglicht

Neben der Umsetzung der 97 Empfehlungen aus dem Landesrechnungshofbericht habe man auch „selbst ausgependelt, wie der Betrieb ohne Zuschüsse geführt werden kann“, so Scheucher. Einige Tätigkeiten, die früher extern vergeben wurden, hätte man nun im Haus abgebildet. Statt Brandschutzfirmen zu beauftragen, habe man eigene Mitarbeiter eingestellt, die nun nur einen Bruchteil der Kosten ausmachen würden. Aktuell gebe es in Klagenfurt über 1.000 Wohnungssuchende und gleichzeitig aber 111 Wohnungen, die wegen Sanierungsbedarfs nicht vermietet werden können, weiß Jonke. Und: „Für die notwendigen Investitionen von 3,5 Millionen Euro ist bereits ein Finanzierungskonzept in Ausarbeitung.“

Interesse am Kauf und Schaffung von Eigentum „groß“

So könnte man etwa 14 Millionen Euro mit dem Verkauf von 99 Objekten lukrieren, die strategisch weniger von Bedeutung seien. Deren Mieter wurden auch bereits kontaktiert, das Interesse am Kauf und der Schaffung von Eigentum wiederum sei groß. In einem Zukunftsplan will man nun festhalten, wie man mit Wohnraum weiter umgeht, wo Sanierungen anstehen und wo künftig auch zusätzlicher, leistbarer Wohnraum für die Bevölkerung geschaffen werden soll.

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