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Symbolfoto
Bild auf 5min.at zeigt einen Mann mit Messer und ein Polizeiauto.
Landeshauptmann Peter Kaiser verurteilt den jüngsten Messerangriff in Klagenfurt mit aller Deutlichkeit und fordert konsequente Maßnahmen durch den Rechtsstaat.

Nach Messerattacke am Bahnhof: „Gewalt hat in Kärnten keinen Platz“

Ein Streit am Hauptbahnhof eskalierte, plötzlich zückte ein 16-Jähriger ein Messer und verletzte einen 18-Jährigen damit, 5 Minuten berichtete. LH Peter Kaiser stellt nun klar, dass Gewalt in Kärnten keinerlei Akzeptanz findet.

von Anja Mandler
3 Minuten Lesezeit(711 Wörter)

Am 9. Jänner 2026 kam es im Bereich des Hauptbahnhofs Klagenfurt gegen 17 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen. Ersten Erhebungen zufolge gerieten dabei ein 16-jähriger und ein 18-jähriger Mann, beide syrische Staatsangehörige, nach länger andauernden Streitigkeiten zunächst verbal und in weiterer Folge körperlich aneinander. Im Zuge dessen soll der 16-Jährige den 18-Jährigen mit einem Messer verletzt haben, 5 Minuten berichtete. Der 18-Jährige wurde nach der Erstversorgung in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und nach medizinischer Abklärung in das Polizeianhaltezentrum Klagenfurt überstellt.

Messerattacke in Klagenfurt: LH Kaiser verurteilt Gewalt aufs Schärfste

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) verurteilt den jüngsten Messerangriff in Klagenfurt mit aller Deutlichkeit und fordert konsequente Maßnahmen durch den Rechtsstaat. „Dieser Messerangriff ist auf das Schärfste zu verurteilen. Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen – niemals. Hier ist der Rechtsstaat gefordert, mit voller Konsequenz durchzugreifen und klare, unmissverständliche Antworten zu geben“, betont Kaiser. Der Landeshauptmann stellt klar, dass Gewalt in Kärnten keinerlei Akzeptanz findet – unabhängig davon, wer beteiligt ist: „Es spielt keine Rolle, ob Gewalt innerhalb einer ethnischen Gruppe passiert oder zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Gewalt darf und wird in unserem Kärnten keinen Platz haben.“ Diese Haltung sei nicht verhandelbar, so Kaiser weiter: „Das ist eine unverrückbare Maxime, die für alle Menschen gilt, die in Kärnten leben – ohne Ausnahme und darüber hinaus. Sicherheit, gegenseitiger Respekt und ein friedliches Zusammenleben sind die Grundlage unserer Gesellschaft und müssen von allen eingehalten werden.“

Ein Bild auf 5min.at zeigt Landeshauptmann Peter Kaiser.
©LPD Kärnten/Wajand |
Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) verurteilt den jüngsten Messerangriff in Klagenfurt mit aller Deutlichkeit und fordert konsequente Maßnahmen durch den Rechtsstaat.
Ein Bild auf 5min.at zeigt Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber.
©LPD Kärnten/Wajand |
ÖVP-Landesparteiobmann Martin Gruber sagt zu dem Vorfall: „Ich lehne jede Form der Gewalt kategorisch ab“
Ein Bild auf 5min.at zeigt Landesrat Daniel Fellner.
©LPD Kärnten / Gleiss |
Klar und unmissverständlich reagiert auch Kärntens Flüchtlingsreferent LR Daniel Fellner (SPÖ) zur Messerattacke: „Derartige Vorfälle und Attacken haben bei uns keinen Platz“
Das Bild auf 5.min.at zeigt FPÖ-Chef Erwin Angerer.
©Parlamentsdirektion / Johannes Zinner |
FPÖ-Chef Erwin Angerer fragt sich: „Wann werden endlich die gesetzlichen Regelungen geschaffen, um straffällige Asylwerber und Asylanten sofort abzuschieben?“
Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Portait von Bürgermeister Christian Scheider von Klagenfurt
©KK |
Der Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider fordert die Wiedereinrichtung der Polizeistation am Klagenfurter Bahnhof.

ÖVP Gruber: „Lehne jede Form der Gewalt kategorisch ab“

ÖVP-Landesparteiobmann Martin Gruber sagt zu dem Vorfall: „Ich lehne jede Form der Gewalt kategorisch ab – unabhängig von der Herkunft der Täter und Opfer. Wenn aber eine gewaltbereite Kultur in Kärnten zuwandert, ist das völlig inakzeptabel. Als Gesellschaft dürfen wir das nicht hinnehmen. Deshalb braucht es ein klares Regelwerk für Zuwanderer. Jeder, der bei uns Schutz sucht, hat es einzuhalten – und das muss auch kontrolliert werden. Im Fall der Messerstecherei in Klagenfurt hat der Rechtsstaat mit voller Härte vorzugehen.“

SPÖ Fellner: „Derartige Vorfälle und Attacken haben bei uns keinen Platz“

Klar und unmissverständlich reagiert auch Kärntens Flüchtlingsreferent LR Daniel Fellner (SPÖ) zur Messerattacke eines 16-jährigen Syrers auf einen 18-jährigen Syrer am Klagenfurter Hauptbahnhof Stellung: „Derartige Vorfälle und Attacken haben bei uns keinen Platz – auch dann nicht, wenn sie innerhalb einer ethnischen Gruppe passieren. Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen. Hier braucht es klare Kante und ein hartes Durchgreifen als unmissverständliches Abschreckungssignal“, stellt Fellner klar.Der Vorfall zeige einmal mehr, dass Menschen, die zu uns flüchten, vom ersten Tag an mit strenger Deutlichkeit vermittelt bekommen müssen, dass in Österreich klare Regeln und Werte gelten. „Wer hier leben will, hat sich an unsere Gesetze, Regeln und gesellschaftliche Grundwerte zu halten. Wer das nicht tut, hat bei uns keinen Platz. Punkt!“, so Fellner.

FPÖ fordert konsequente Asylpolitik

FPÖ-Chef Erwin Angerer fragt sich: „Wann werden endlich die gesetzlichen Regelungen geschaffen, um straffällige Asylwerber und Asylanten sofort abzuschieben? Der Schutz der Kärntner und Österreicher muss kompromisslos sichergestellt werden. Es kann nicht sein, dass nach jedem Vorfall tatenlos weitergemacht wird.“ FPÖ-Generalsekretär Josef Ofner erinnert diesbezüglich an die FPÖ-Position und fordert von SPÖ-Fellner und ÖVP-Gruber, dass sie ihren Worten endlich Taten folgen lassen: „Wann wird der vollmundig angekündigte Fellner-Gruber-Asylkurs endlich umgesetzt? Die Landesregierung hat sich endlich auf allen Ebenen für eine restriktive Asylpolitik einzusetzen und diese auch umzusetzen.“

Bürgermeister Scheider: „Asylpolitik im Bund braucht eine Veränderung“

Auch Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider äußert sich zur Messerattacke: „Dieser Vorfall ist leider nicht der erste seiner Art, sondern solche Vorfälle kommen tragischerweise immer häufiger vor. Es ist dringend notwendig, dass die falsche Asylpolitik im Bund korrigiert wird!“ Außerdem erneuert er seine wiederholte Forderung an den Bund, die Polizeistation am Klagenfurter Bahnhof wieder einzurichten: „Auch in Kärnten gibt es mittlerweile immer wieder Morde, Attentate und Messerstechereien. Aktuell wieder eine Messerstecherei unter Syrern. Und oft sind auch völlig unbeteiligte Menschen Opfer. Ganz klar ist, dass die verantwortliche Bundesregierung mit dieser Asylpolitik gescheitert ist!“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 10.01.2026 um 16:26 Uhr aktualisiert
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