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/ ©WKK / Maria Wawrzyniak
Ein Bild auf 5min.at zeigt Martin Bruckner vom AMS Kärnten, Hemma Kircher-Schneider, Leiterin der Außenwirtschaft in der Wirtschaftskammer Kärnten, Projektleiterin Birgit Hochreiter, Samina Siddiqi vom ÖIF-Integrationszentrum und Martin Häusl, Leiter des ÖIF-Integrationszentrums in Kärnten.
Mehr als die Hälfte der Programm-Teilnehmer stammt heuer aus der Ukraine.

28 Migranten starten mithilfe von Mentoren in Kärntens Arbeitswelt

Das Mentoringprogramm für Migranten startete in seine mittlerweile 13. Runde. Heuer nehmen 28 Mentees aus neun Nationen teil. Auch fachlich ist die Bandbreite groß.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(319 Wörter)
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Das „Mentoring für Migrant:innen“ wird von der Wirtschaftskammer Kärnten (WKK), dem Arbeitsmarktservice Kärnten (AMS) und dem Österreichischen Integrationsfonds/Integrationszentrum Kärnten (ÖIF) gemeinsam umgesetzt. In der mittlerweile 13. Runde starteten 28 Mentoring-Tandems gemeinsam in eine neue Begleitphase. Ziel ist es, gut ausgebildete Menschen mit Migrationshintergrund durch persönliche Begleitung, Netzwerke und praxisnahe Unterstützung beim Einstieg in den Kärntner Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Fachkräfte fördern

Heuer nehmen 28 Mentoring-Paare am Programm teil – so viele wie noch nie. Die Mentees kommen aus der Ukraine, Indien, Russland, dem Iran, Aserbaidschan, Polen, der Slowakei, Rumänien und Syrien. Auch fachlich ist die Bandbreite groß. Vertreten sind unter anderem MINT-Berufe wie Informatik, Elektronik, Raumfahrt und Computerwissenschaften, aber auch Pharmazie, Journalismus, Wirtschaft und Social Media. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es entscheidend, vorhandene Kompetenzen sichtbar zu machen und gezielt in den Arbeitsmarkt einzubinden“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl.

Programm schafft neue Perspektiven

Auch Hemma Kircher-Schneider, Leiterin der Außenwirtschaft in der Wirtschaftskammer Kärnten, sieht im Programm einen nachhaltigen Mehrwert für den Standort: „Das Programm verbindet berufliche Integration mit Internationalisierung. Es schafft Perspektiven für Menschen und stärkt gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts.“ AMS-Landesgeschäftsführer Peter Wedenig erklärt: „Das Programm nutzt das Potenzial von Menschen mit Migrationshintergrund. Diese werden sowohl von Mentoren aus der Wirtschaft unterstützt als auch bedarfsorientiert durch spezifische arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, um sie noch besser auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt vorzubereiten.“

Über 220 Migranten profitierten 

Martin Häusl, Leiter des ÖIF-Integrationszentrums in Kärnten, weiß: „Erwerbstätigkeit spielt eine entscheidende Rolle für erfolgreiche Integration, weil sie wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit ermöglicht und langfristige Perspektiven eröffnet.“ In Kärnten nahmen seit 2008 bereits mehr als 220 Migranten erfolgreich am Programm teil. Viele von ihnen fanden im Anschluss eine feste Anstellung, andere sammelten erste Arbeitserfahrungen in Form von Praktika oder Volontariaten.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Mentees und Mentoren bei der Auftakt-Veranstaltung in Klagenfurt.
©WKK / Maria Wawrzyniak |
Impressionen der diesjährigen Auftaktveranstaltung des Programms „Mentoring für Migrant:innen“.
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