Berufung abgelehnt: 17-Jähriger bleibt nach Messerstichen hinter Gittern
Ein 17-Jähriger wurde wegen Mordversuchs an einem 19-Jährigen verurteilt. Die Berufung des Angreifers gegen ein Urteil des Landesgerichts Klagenfurt wurde abgelehnt.
Ein vermeintlicher Streit um ein Gramm Cannabis eskalierte im Mai 2025 in Klagenfurt auf dramatische Weise. Ein 19-jähriger Rumäne wollte einen 17-jährigen Ägypter zur Rede stellen, weil er sich betrogen fühlte. Wie 5 Minuten bereits berichtete, boomt das Drogengeschäft in Kärnten, alleine in dieser Woche standen sieben Personen wegen Suchtmitteldelikten in Klagenfurt vor Gericht.
„Es bleibt bei der Freiheitsstrafe“
Die Konfrontation nahm eine gefährliche Wendung: Gemeinsam mit einem Komplizen soll der Ägypter auf den Rumänen eingestochen haben. Dieser erlitt zwei Stichverletzungen, nur eine Notoperation rettete ihm das Leben. Im Oktober stand der Jugendliche wegen Mordversuchs vor dem Landesgericht Klagenfurt und erhielt eine Haftstrafe von vier Jahren. Gegen dieses Urteil legte er Berufung beim Oberlandesgericht Graz ein. Laut einem Bericht der „Kleine Zeitung“ wurde diese nun abgelehnt: „Der Berufung wurde nicht Folge gegeben. Es bleibt bei der Freiheitsstrafe von vier Jahren“, so die Medienstelle des OLG Graz.