Klagenfurt holt „Alte Meisterinnen“ aus dem Schatten
Den Begriff „Alte Meister“ kennt jeder – aber wo sind die "Alten Meisterinnen"? Klagenfurt holt vergessene Malerinnen aus dem Schatten und zeigt ihre beeindruckenden Werke und Schicksale.
Anlässlich des bevorstehenden internationalen Frauentags am 8. März lädt das Frauenreferat der Stadt Klagenfurt gemeinsam mit der Freien Akademie der Bildenden Künste Kärnten zur Präsentation „Alte Meisterinnen – Neue Perspektiven“ am 1. März ein.
Frauen im Schatten der Geschichte
„Die alten Meister“ sind in der Kunsthistorie ein gängiger Begriff – bekannte Maler aus Europa vom späten Mittelalter bis etwa zum Ende des 18. Jahrhunderts – aber was ist mit den „alten Meisterinnen“? Anlässlich des internationalen Frauentags holt das Frauenbüro der Stadt gemeinsam mit der Freien Akademie der Bildenden Künste jene Frauen vor den Vorhang, die in dieser Zeitperiode bisher wenig Aufmerksamkeit bekommen haben, heißt es in einer Aussendung der Stadt.
Moderne Kunst trifft auf alte Technik
Studentinnen der Akademie haben zum einen Kopien dieser Werke angefertigt, um Technik und Farbgebung zu studieren. Zum anderen haben sie ein eigenes Bild kreiert, in dem sie Bezug zu den „alten Meisterinnen und ihren Werken“ nehmen. Frauen, Kunst, Leben, Geschichten und Schicksale stehen dabei im Fokus. Es gab zu dieser Zeit großartige Frauen und Malerinnen, die die vielen Ungerechtigkeiten in ihrem Leben in ihren Werken verarbeiteten. Die entstandene Ausstellung zeigt einen besonderen Blick auf diese Geschichten, die wirklich beeindrucken und zum Nachdenken anregen“, so Frauenreferentin DIin Constance Mochar über die Schau.
Tanz und Kunst in der Burggasse
Interessierte sind zur Ausstellung „Alte Meisterinnen – Neue Perspektiven“ am kommenden Sonntag, 1. März, 11 Uhr in den Innenhof der Burggasse 8, eingeladen. Zur Ausstellung präsentiert Ingrid Türk-Chlapek eine besondere Tanzperformance. Um Anmeldung unter +43 463 537-4681 oder frauen.chancengleichheit.generationen@klagenfurt.at wird gebeten.