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/ ©ÖA-Team BFKdo Klagenfurt Land
Das Bild auf 5min.at zeigt einen Schilfbrand.
Die Flammen schlugen den Einsatzkräften schon entgegen, als sie vor Ort eintrafen.

Flammen im Schilf: Großbrand fordert Feuerwehr und Polizei

Am Donnerstagnachmittag flogen nicht nur Polizeihubschrauber über Wölfnitz, auch 85 Florianis standen im Einsatz. Grund war ein Schilfbrand, der sich rasch auf vier Hektar ausbreitete.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(251 Wörter)

Am Nachmittag des 12. März heulten im Bezirk Klagenfurt-Land die Sirenen. Mehrere Feuerwehren wurden zu einem Schilfbrand in Wölfnitz (Gemeinde Grafenstein) gerufen, wie das Bezirksfeuerwehrkommando (BZFK)Klagenfurt-Land erklärte. Um 16.25 Uhr erfolgte die Alarmierung, insgesamt rückten 85 Florianis aus.

Flammen breiteten sich rasch aus

„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen bereits große Teile des Schilfbestands in Brand“, heißt des seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos. Die Trockenheit führte dazu, dass sich die Flammen rasch ausbreiteten. Sofort schritten die Florianis zum Löscheinsatz. Auch die Polizei half vom Hubschrauber aus mit: Mit einem „Bambi Bucket“ warfen sie mehrere Male Wasser auf die brennende Schilflandschaft ab. Eine Hochspannungsleitung, die durch das brennende Gebiet verläuft, wurde sicherheitshalber abgeschaltet. Der Einsatz gestaltete sich schwierig: „Das sumpfige Gelände erschwerte die Löscharbeiten erheblich“, so das Bezirksfeuerwehrkommando.

Das Bild auf 5min.at zeigt einen Schilfbrand.
©ÖA-Team BFKdo Klagenfurt Land

Vier Hektar in Flammen

Der Brand konnte schließlich von den Einsatzkräften zunächst unter Kontrolle gebracht und danach vollständig gelöscht werden. Doch die Flammen haben so einigen Schaden angerichtet: „Insgesamt brannte eine Fläche von rund vier Hektar“, schildert das Bezirksfeuerwehrkommando. Die Polizei überflog das Brandgebiet mit einem weiteren Hubschrauber, um mit einer Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern zu suchen. Wie die Polizei informiert, wurden zwei gefunden und gelöscht. „Die im dortigen Bereich vorbeiführende 110 KV-Leitung wurde von der APG-Netzleitwarte inspiziert und konnte danach um 19 Uhr unbeschädigt wieder aktiviert werden“, so die Beamten. Personen wurden bei dem Brand keine verletzt.

Diese Kräfte standen im Einsatz:

FF Grafenstein, FF Poggersdorf, FF Völkermarkt, FF Zell-Gurnitz, FF Unterbergen, BFK Stv. Klagenfurt-Land, AFK Grafenstein, AFK Stv. Grafenstein, Flugpolizei mit zwei Hubschraubern, Polizei Grafenstein, Kärnten Netz GmbH, Austrian Power Grid

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 13.03.2026 um 07:52 Uhr aktualisiert
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