Schülerinnen der WI’MO präsentieren Pyjama-Kollektion bei IKEA
Das allererste Werkstück gleich im großen Rampenlicht: Jugendliche der Modeabteilung der WI’MO Klagenfurt brachten selbstdesignte Pyjamas aus IKEA-Stoffen auf den Laufsteg
Als wäre beim schwedischen Einrichtungshaus im Osten Klagenfurts an einem Samstag nicht genügend los, sorgten jüngst kreative Schüler für volles Haus. Jugendliche der ersten Klasse der WI’MO funktionierten das IKEA-Restaurant und angrenzende Räumlichkeiten kurzerhand zum Laufsteg um und präsentierten eigens designte Schlafanzüge. „Obwohl sie erst ganz am Anfang ihrer Ausbildung und ihrer zukünftigen Karrieren stehen, haben sie mit diesem Projekt einen wichtigen ersten Schritt gesetzt. Von diesen jungen Talenten werden wir noch viel hören“, freut sich Mode-Fachvorständin Lisa Reichmann, die das Projekt mit zahlreichen Lehrkräften begleitet hat.
Modische Bewusstseinsbildung
Die Zusammenarbeit zwischen der Klagenfurter Schule und dem internationalen Konzern ging damit bereits in die zweite Runde. Im Vorjahr entwickelten Jugendliche einen Fotopoint und realisierten ein Fotoshooting vor Ort. Diesmal stand der nachhaltige, zugleich aber auch kreative Umgang mit Ressourcen im Fokus.
Sparsamer Umgang mit Materialien ist ein zentraler Bestandteil unserer Ausbildung. Die Botschaft der Zusammenarbeit mit IKEA war eine wesentliche: Nachhaltigkeit kann kreativ, vielseitig und innovativ sein“.
Mode-Fachvorständin Lisa Reichmann.
Professioneller Auftritt am Laufsteg
Die Jugendlichen überzeugten nach den ersten Monaten der intensiven Ausbildung nicht nur mit ihrer Handwerkskunst, sondern auch dem selbstbewussten Auftritt am improvisierten Catwalk. Die Show wurde eigens mit den Eventprofis Brigitte Truppe-Bürger und Kamilla Jurtin-Jagiello vorbereitet, die mit den Schülern den perfekten Auftritt auf dem Laufsteg trainieren. WI’MO-Direktorin Michaela Graßler war wie zahlreiche Angehörige, Freunde, aber auch andere Interessierte bei der Show mit dabei:
Unsere Jüngsten haben diese erste Talentprobe eindrucksvoll bestanden. Für uns als Schule war es zugleich eine wertvolle Kooperation, um unseren Jugendlichen diese Chance zu eröffnen“.
Und was sagen die Heldinnen des Laufstegs? „Es war eine coole neue Erfahrung. Wir bekamen viel Support von unseren Lehrerinnen, was uns enorm geholfen hat“, sagt Theresa Buxbaum. Die Nervosität wich rasch der Freude. Vanessa Tomoriova: „Das war ein sehr spannender Moment. Ich habe mich sehr frei gefühlt.“ Sabrina Lorber: „Es war schön, dass so viele Angehörige anwesend waren und dass das Ikea-Team uns mit offenen Armen empfangen hat.“