Waldbrandgefahr: Stadt erinnert an striktes Feuerverbot
Wegen der trockenen Witterung ist das Risiko für Waldbrände aktuell besonders hoch. Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt betont daher, dass die Waldbrandverordnung nach wie vor in Kraft ist. Bei Verstößen drohte eine hohe Geldstrafe.
Mehrere Wald- und Wiesenbrände hielten am Dienstag Kärntens Einsatzkräfte auf Trab. Aus diesem Grund erinnert die Berufsfeuerwehr Klagenfurt daran, dass im Bezirk nach wie vor eine Waldbrandverordnung in Kraft ist. Dies bedeutet konkret, dass jegliches Feuerentzünden, Rauchen sowie das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen, wie z.B. Zündhölzer oder Zigaretten, im Wald und in dessen Gefährdungsbereich verboten ist. „Die Nichteinhaltung kann fatale Folgen für Mensch, Tier und Natur haben. Aus diesem Grund rufe ich Sie dazu auf, sich unbedingt daran zu halten und der Waldbrandverordnung Folge zu leisten“, betont Bürgermeister Christian Scheider (FSP). Bei Verstößen ist mit Strafen bis zu einer Höhe von 7.270 Euro zu rechnen.
Brandgefahr steigt
Sowohl im Frühjahr als auch im Sommer müssen die Feuerwehren oft mehrfach ausrücken, weil Wiesen, Felder oder Wälder brennen. In den meisten Fällen werden diese Brände von Menschen ausgelöst. Oft reicht dafür schon eine Glasscherbe (Brennglaswirkung). „Im Falle eines Brandes oder der Entdeckung eines Brandereignisses zögern Sie nicht den Feuerwehrnotruf 122 zu wählen“, erklärt der Feuerwehrreferent abschließend.