Kärntner wollte Polizisten mit Auto rammen, nun steht er vor Gericht
Nach einer Flucht vor einer Polizeikontrolle in Stossau steht ein Mann in Klagenfurt vor Gericht. Er soll Beamte durch ein Fahrmanöver gefährdet haben.
Ein gefährlicher Zwischenfall im Bezirk Villach-Land vom Jahresbeginn führt am Donnerstag zu einer Verhandlung am Landesgericht Klagenfurt. Einem Erwachsenen wird zur Last gelegt, sich am 9. Jänner einer Straßensperre der Verkehrspolizei entzogen zu haben, indem er die Kontrolle über einen Grünstreifen umfuhr.
Sprung zur Seite um sich in Sicherheit zu bringen
Wie die Medienstelle des Landesgerichtes mitteilte, mussten sich die im Dienst befindlichen Polizeibeamten bei diesem Manöver durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen, um eine Kollision zu verhindern. Unter dem Vorsitz von Richter Christian Liebhauser-Karl muss sich der Beschuldigte nun wegen des Verdachts auf Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie wegen des Vergehens der fahrlässigen Gemeingefährdung verantworten.
Gefährdung der Beamten
Die Anklage stützt sich dabei auf die unmittelbare Gefährdung der Beamten während der versuchten Flucht. Für den Angeklagten gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.