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/ ©Kleine Freiheit
Das Foto auf www.5min.at zeigt die Inhaberin der "Kleinen Freiheit".
Fast vier Jahre lang konnte man in der "Kleinen Freiheit" in Klagenfurt nachhaltig einkaufen.

Greißlerei muss schließen: „Mein Herz ist ein bisschen gebrochen“

Sophie Petschnig hat sich in Klagenfurt mit ihrer nachhaltigen Greißlerei einen Traum erfüllt. Doch nun steht die "Kleine Freiheit" vor dem Aus.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(287 Wörter)
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Vor rund vier Jahren eröffnete Sophie Petschnig in Klagenfurt die „Kleine Freiheit„. In dem Unverpackt-Geschäft – dem einzigen mit Vollsortiment in ganz Kärnten, wie die Betreiberin auf der Homepage informiert – stand der Zero-Waste-Gedanke im Mittelpunkt. Sie verkaufte Lebensmittel wie Nüsse, Nudeln oder Getreide, aber auch Haushaltswaren wie Waschmittel hatte sie im Angebot. Das Besondere daran: Die Verpackungen kamen ganz ohne Plastik aus. Doch nun zieht die Unternehmerin einen Schlussstrich, doch leicht ist ihr die Entscheidung nicht gefallen.

Schließung trotz Erfolg

„Wir müssen schweren Herzens mitteilen, dass wir Mitte Mai den Betrieb unserer Greißlerei, der ,Kleinen Freiheit‘ in der Radetzkystraße, einstellen müssen“, erklärt Petschnig in einem Video in den sozialen Medien. Wie es ihr dabei geht? „Ganz ehrlich, mein Herz ist ein bisschen gebrochen“, zeigt sich die Unternehmerin ganz ehrlich. In den letzten Jahren sei so viel erreicht worden und aufgrund des Erfolgs habe die Schließung einen „bitteren Beigeschmack“. Als Grund für das Aus nannte Petschnig gegenüber der Kleinen Zeitung, dass die Aufrechterhaltung des Betriebs für eine Person einfach zu viel geworden sei. Für Angestellte sei aber kein Geld übrig gewesen.

„Fette Party“ zum Abschied

Nur noch bis Mitte Mai wird die Kleine Freiheit geöffnet sein, in den Wochen davor findet in der Greißlerei ein großer Abverkauf statt. Petschnig appelliert: „Lasst uns diesen Ort noch einmal mit Leben füllen, mit guten Gesprächen, Begegnungen und genau dem Gefühl, das die Kleine Freiheit immer ausgemacht hat: Gemeinschaft.“ Einen leisen Abgang hat die Unternehmerin übrigens nicht geplant: „Am 13. Mai wird es eine fette Party geben“, verrät sie schon vorab.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 13.04.2026 um 17:54 Uhr aktualisiert
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