Schmuggel-Verdacht in der JA Klagenfurt: Sozialarbeiterin vom Dienst suspendiert
Eine Sozialarbeiterin der Justizanstalt Klagenfurt wurde beim Handyschmuggel für Häftlinge erwischt. Die Frau wurde sofort freigestellt, während das Ministerium den Vorfall nun genau prüft.
Eigentlich gehört die psychosoziale Betreuung und die Unterstützung bei der Resozialisierung zum Kernbereich der sozialen Arbeit im Strafvollzug. In der Justizanstalt Klagenfurt sorgt nun jedoch ein Vorfall für Aufsehen, der diametral zu diesen Vollzugszielen steht: Eine Mitarbeiterin soll Mobiltelefone für Insassen in die Anstalt geschmuggelt haben.
Auf frischer Tat ertappt
Wie aus einem aktuellen Bericht der „Kronen Zeitung“ hervorgeht, wurde die Frau vergangene Woche von Beamten der Justizwache direkt bei der Tat erwischt. Da Mobiltelefone hinter Gittern aufgrund der Missbrauchsgefahr ein massives Risiko darstellen, reagierte die Leitung umgehend: Die Sozialarbeiterin wurde mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden.
Dienstrechtliche Konsequenzen
Der Fall liegt nun bei den zuständigen Behörden zur weiteren Klärung. Eine Sprecherin des Bundesministerium (BMI) für Justiz bestätigte den Sachverhalt im besagten Medienbericht „Eine Mitarbeiterin der Justizanstalt Klagenfurt wurde vom Dienst freigestellt. Die zuständige Fachabteilung prüft den Fall dienstrechtlich.“