Skip to content
/ ©Montage: Canva / 5 Minuten
Das Bild zeigt die JA Klagenfurt und ein Handy.
In Klagenfurt soll eine Mitarbeiterin verbotene Handys für Insassen in das Gefängnis geschmuggelt haben.

Schmuggel-Verdacht in der JA Klagenfurt: Sozialarbeiterin vom Dienst suspendiert

Eine Sozialarbeiterin der Justizanstalt Klagenfurt wurde beim Handyschmuggel für Häftlinge erwischt. Die Frau wurde sofort freigestellt, während das Ministerium den Vorfall nun genau prüft.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
1 Minute Lesezeit(160 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Eigentlich gehört die psychosoziale Betreuung und die Unterstützung bei der Resozialisierung zum Kernbereich der sozialen Arbeit im Strafvollzug. In der Justizanstalt Klagenfurt sorgt nun jedoch ein Vorfall für Aufsehen, der diametral zu diesen Vollzugszielen steht: Eine Mitarbeiterin soll Mobiltelefone für Insassen in die Anstalt geschmuggelt haben.

Auf frischer Tat ertappt

Wie aus einem aktuellen Bericht der „Kronen Zeitung“ hervorgeht, wurde die Frau vergangene Woche von Beamten der Justizwache direkt bei der Tat erwischt. Da Mobiltelefone hinter Gittern aufgrund der Missbrauchsgefahr ein massives Risiko darstellen, reagierte die Leitung umgehend: Die Sozialarbeiterin wurde mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden.

Dienstrechtliche Konsequenzen

Der Fall liegt nun bei den zuständigen Behörden zur weiteren Klärung. Eine Sprecherin des Bundesministerium (BMI) für Justiz bestätigte den Sachverhalt im besagten Medienbericht „Eine Mitarbeiterin der Justizanstalt Klagenfurt wurde vom Dienst freigestellt. Die zuständige Fachabteilung prüft den Fall dienstrechtlich.“

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes