Müll nicht an Grundstücksgrenze: 3.000-Euro-Rechnung flatterte ins Haus
Die neuen Vorgaben rund um die Müllabholung sorgen in Klagenfurt für Ärger: Weil die Tonnen nicht an der Grundstücksgrenze standen, erhielten Bewohner eines Hauses nämlich eine Rechnung über 3.000 Euro.
Wie berichtet, erfolgt die Abholung von Restmüll-, Bio- und Altpapiertonnen sowie des Gelben Sacks in Klagenfurt seit Jahresbeginn nur noch an der Grundstücksgrenze. Die Behälter sind am jeweiligen Abholtag bis 5.30 Uhr morgens bereit zu stellen. Wer dem nicht nachkommt, muss eine Gebühr zahlen. Das zeigt nun ein aktueller Fall in der Burggasse.
Saftige Zusatzkosten für Müllabfuhr
Dort wurde den Wohnungseigentümern eines Mehrparteienhauses laut dem ORF eine Rechnung in Höhe von 3.000 Euro zugestellt. Hintergrund ist die Lage der Mülltonnen: Diese befinden sich dort etwa 30 Meter abseits der Straße und erfüllen damit nicht die neuen Vorgaben. Da sich niemand bereit erklärt, die Tonnen hinauszubringen, wird dafür nun eine „Behälterservice“-Gebühr verrechnet. Die Kosten: Über 200 Euro pro Jahr und Eigentümer.
Betroffene können sich melden
Wie Entsorgungsreferentin Sandra Wassermann (FPÖ) auf Anfrage des ORF mitteilt, prüft man in bestimmten Fällen derzeit individuelle Lösungen. Eine Möglichkeit sei, die Abholintervalle zu verringern, um Kosten zu reduzieren. Grundsätzlich gilt die Umstellung mit April aber als abgeschlossen. „Wo es aber Einzelfälle oder Probleme gibt, können sich die Betroffenen auch jederzeit an mein Büro wenden.“