„Alternativlos“: KAC-Nachwuchs kehrt in die Alps Hockey League zurück
Der KAC schlägt ein neues Kapitel in der Nachwuchsarbeit auf: Ab der Saison 2026/27 stellt der Klub wieder ein Team in der Alps Hockey League (AHL). Nach zwei Jahren Pause kehrt die U20 damit in den Erwachsenenbewerb zurück.
Künftig wird das sogenannte „Future Team“ der Rotjacken jedoch anders ausgerichtet sein als früher: Statt einer Mischung aus Routiniers und Talenten setzt der Verein nun konsequent auf eine reine Entwicklungsmannschaft, wie der KAC in einer Presseaussendung erklärt. Die U20-Spieler sollen so frühzeitig an das Niveau im Erwachsenen-Eishockey herangeführt werden.
Mehr Verantwortung für junge Talente
KAC-Präsident Johannes Schwaiger erklärt die neue Strategie: „Der neue Ansatz sieht vor, dass unsere Talente auch lernen, Führungsspieler zu werden, beispielsweise mit der Übernahme von Verantwortung in entscheidenden Spielphasen oder Special-Team-Situationen.“ Auch Assistant Coach Peter Kasper, der gemeinsam mit Headcoach Roger Öhman das Wiedereinstiegsprojekt forciert hat, sieht großes Potenzial: „Wir sehen im aktuellen U20-Team deutlich mehr individuelles Talent als in den Future Teams der Vergangenheit.“ Ziel sei es, in der Liga durch Tempo, Physis und spielerische Qualität aufzufallen.
Reform im Nachwuchsbereich als Auslöser
Auslöser für den Schritt ist unter anderem die Reform der internationalen U20-Meisterschaft, die künftig weniger Spiele vorsieht. Für den KAC hätte das weniger Möglichkeiten für junge Spieler, sich auf hohem Niveau zu entwickeln, bedeutet. Mit der Rückkehr in die Alps Hockey League will der Verein diese Lücke schließen und eine stärkere Verbindung zwischen Nachwuchs und Profibereich schaffen. Die Entscheidung zum Wiedereinstieg fiel dem KAC somit leicht: „Der Rückzug aus der U20-Meisterschaft und Wechsel des Future Teams zurück in die Alps Hockey League sind im Sinne der mittel- und langfristigen Vereinsphilosophie alternativlos.“