25 neue Profis helfen Jugendlichen jetzt im Kampf gegen Sucht
25 Fachkräfte aus der Jugendarbeit beendeten kürzlich die Fortbildungsreihe "Jugend & Sucht". Ziel des Angebots ist es, junge Menschen präventiv zu stärken und sie bei der Bewältigung von Abhängigkeiten zu stützen.
25 Fachkräfte aus der mobilen Jugendarbeit, Jugendbetreuung, (Schul-)Sozialarbeit, der Careleaver-Anlaufstelle sowie der klinischen Psychologie haben erfolgreich an dem Lehrgang „Jugend & Sucht“ teilgenommen. Landesrätin Beate Prettner (SPÖ) überreichte ihnen am Samstag ihre Zertifikate und betonte: „Unser Ziel damit ist es, dass die Teilnehmenden das erworbene Theorie- und Praxiswissen in ihrer alltäglichen Arbeit direkt anwenden und so betroffene junge Menschen in ihrem jeweiligen Arbeitskontext noch besser unterstützen können.“ Denn: Sucht betrifft alle Ebenen der Gesellschaft – und sie verändert sich ständig. Während neue synthetische Substanzen auf den Markt drängen, entwickeln sich auch bei legalen Suchtmitteln immer neue Formen, welche insbesondere junge Menschen ansprechen. Hier will man wirksam gegensteuern.
Unterstützung für tausende junge Menschen
Im Rahmen des Lehrgangs „Jugend & Sucht“. werden daher sieben Module zu Themen wie Früherkennung und Intervention bei Suchtproblemen, Methoden der Präventionsarbeit oder der Gesprächsführung absolviert. Zudem werden Unterstützungsangebote vorgestellt. Insgesamt haben bereits 122 Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen den Lehrgang durchlaufen. „Gemeinsam begleiten sie tagtäglich tausende junge Menschen, sensibilisieren sie, stärken sie in ihrer Persönlichkeit, sodass sie lernen selbstbewusst ,nein‘ zu sagen“, so Prettner. Auch 2027 wird der Lehrgang wieder stattfinden.