„Buch13“ brachte PEN-Präsidentin Marion Wisinger nach Klagenfurt
Gerald Eschenauer, der kreative Kopf hinter der Kulturinitiative Buch13, bewies am Montag im eboardmuseum erneut sein Gespür für hochkarätige Gäste.
„Dank und Respekt an Gerald Eschenauer, dem honorigen Kreator und Macher von Buch13 in Kärnten, dem es immer wieder gelingt außerordentliche Persönlichkeiten auf die Bühne zu zaubern“, so in einer Aussendung. Am Montag, dem 4. Mai, gastierte Marion Wisinger im Klagenfurter eboardmuseum. Die Wiener Historikerin ist nicht nur Vorsitzende des Wiener Forums für Demokratie und Menschenrechte, sondern seit 2024 auch Präsidentin des österreichischen PEN-Clubs.
Aufarbeitung von Politverbrechen
„Als Historikerin setzte sie sich besonders mit der Aufarbeitung von Politverbrechen nach dem 1. Weltkrieg und von NS-Unrechttätern in der Nachkriegszeit auseinander. Leider reichte der Spannungsbogen der Kritik nicht bis in die Gegenwart, was wir aus beiden Weltkriegen offenbar nicht gelernt haben“, so weiter. „Auch wenn über den PEN-Club anklingt, dass Literatur den Anspruch verfolgt, zeitkritisch zu sein, besonders in Zeiten, wo es um Demokratie und die Meinungsfreiheit zerbrechlich bestellt ist, war darüber zum heutigen Bezug leider kaum etwas vernehmbar“.