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/ ©NEOS Kärnten
Das Bild zeigt Janos Juvan und ein Schild in Klagenfurt auf www.5min.at.
Janos Juvan schlägt seine zentralen Forderungen für einen Neustart Klagenfurts an das Rathaustor.

Neos-Chef nagelt zehn Forderungen für Klagenfurt an die Tür

Neos-Chef Janos Juvan präsentiert heute Abend in der Hafenstadt seinen Zehn-Punkte-Plan für Klagenfurt. Im Fokus stehen eine Finanzwende, 1.000 neue Jobs und die Modernisierung von Schulen und Wohnraum.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
4 Minuten Lesezeit(792 Wörter)
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Am heutigen Montagabend um 17:30 Uhr stellt Janos Juvan von den NEOS in der Hafenstadt Urban Area seinen umfassenden Zehn-Punkte-Plan für Klagenfurt vor. Das Konzept, das unter Einbeziehung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger entwickelt wurde, versteht sich als Fahrplan für eine Neuausrichtung der Landeshauptstadt. Als symbolisches Zeichen für die Dringlichkeit der Forderungen wurden diese bereits am Vormittag am Klagenfurter Rathaustor plakativ präsentiert.

Kernelement ist die finanzielle Sanierung

Juvan betont die Notwendigkeit eines Kurswechsels: „Klagenfurt braucht einen Neustart. Die Klagenfurterinnen und Klagenfurter erwarten sich zurecht mehr. Die Gemeinderatswahl 2027 ist die Chance, diesen Neubeginn zu schaffen und die Stadt wieder in eine positive Richtung zu entwickeln”, so Juvan. Ein Kernelement des Vorhabens ist die finanzielle Sanierung. Durch tiefgreifende Verwaltungsreformen und Einsparungen in der Politik soll wieder finanzieller Spielraum gewonnen werden: „Wir müssen die Stadtfinanzen endlich in Ordnung bringen, damit wir wieder Spielraum für Investitionen in Zukunftsbereiche haben: Bildung, Jobs, Wohnen und Stadtentwicklung müssen endlich aktiv angegangen werden.“

Das Foto auf www.5min.at zeigt Janos Juvan.
©Waschnug

„Holen wir uns zurück, was möglich ist“

Das Ziel sei eine Stadt, auf die man stolz sein könne. „Ich will, dass Klagenfurt wieder eine Stadt ist, in der man gut lebt, gerne bleibt und auf die man stolz ist. Geben wir uns nicht länger zufrieden mit dem, was ist. Holen wir uns zurück, was möglich ist“, appelliert Juvan.

Der Plan gliedert sich in zehn zentrale Punkte:

  • 1. Finanzen sanieren, Spielraum für Zukunftsinvestitionen schaffen: Die Klagenfurter Finanzen können wieder in Ordnung gebracht werden, und zwar mit konsequenten Reformen. Gespart werden soll im System, nicht bei den Menschen: durch effizientere Verwaltung, Strukturreformen und eine Stadtpolitik, die bei sich selbst spart. So entsteht wieder Spielraum für notwendige Zukunftsinvestitionen.
  • 2. Entlastung: Gebühren-Stopp statt ständigen Erhöhungen: Der Gebühren-Deal in Klagenfurt setzt ein klares Signal: Keine neuen oder höheren Gebühren, solange nicht nachweislich im System gespart wird. Die Politik muss zuerst ihre Hausaufgaben machen und Reformen konsequent umsetzen. “Die Klagenfurterinnen und Klagenfurter dürfen nicht länger Budgetlöcher stopfen, die die Stadtregierung aufreißt”, so Juvan.
  • 3. 1.000 neue Jobs: Wachstum, das ankommt: Der Job-Deal macht Wachstum zum Gewinn für alle. Ziel sind 1.000 neue Jobs in der Privatwirtschaft. Diese schaffen nicht nur neue Möglichkeiten für die Klagenfurterinnen und Klagenfurter, sondern bringen auch zusätzliche Einnahmen für die Stadt über die Kommunalsteuer. Dieses Geld soll zu je einem Drittel in Bildung, Infrastruktur und Wirtschaft zurückfließen. So entsteht ein Kreislauf, der Arbeitsplätze schafft, die Stadt stärkt und Kindern die besten Startbedingungen bietet.
  • 4. Modernisierungsoffensive für Schulen und Kindergärten: Klagenfurts Schulen und Kindergärten sollen zukunftsfit werden. Im Rahmen einer Modernisierungsoffensive sollen Gebäude saniert und modernisiert, Räume einladend gestaltet und die Ausstattung erneuert werden. So entstehen Lern- und Lebensräume, in denen Kinder sich wohlfühlen und sich bestmöglich entwickeln können.
  • 5. Familien stärken, Klagenfurt zur Familienhauptstadt machen: In jedem Stadtteil sollen Familienquartiere mit Erlebnisspielplätzen, Bewegungsangeboten und Begegnungsorten entstehen, die aus Nachbarschaft echte Gemeinschaft machen. In Kombination mit hochwertiger Kinderbetreuung und zukunftsfitten Schulen wird Klagenfurt so zur idealen Stadt für Familien.
  • 6. Offensive für leistbaren Wohnraum & neue Stadtviertel: Schluss mit jahrelangen Fehlentwicklungen am Wohnungsmarkt! Durch die Reform des bestehenden gemeindeeigenen Wohnmodells, mehr gemeinnützigem Wohnbau, Nachverdichtung und der gezielten Entwicklung neuer Stadtviertel entsteht mehr Angebot und damit mehr Leistbarkeit am Wohnungsmarkt.
  • 7. SeeCampus: der neue Stadtteil für junge Menschen zwischen Uni und See: In unmittelbarer Nähe zu Universität und See soll der SeeCampus, ein lebendiger Stadtteil für Studierende entstehen, der Wohnen, Lernen und Lebensfreude kombiniert. So hält Klagenfurt seine klügsten Köpfe und gewinnt neue dazu. Mehr Studierende bringen der ganzen Stadt frische Energie, Dynamik und Zukunftskraft.
  • 8. Mobilität neu denken: Mobilitätshub am Bahnhof & neue Radverbindungen: Ein zentraler Mobilitätshub am Bahnhof soll Bahn, Bus, Rad und Sharing-Angebote verbinden. Durchgängige Radverbindungen zwischen Wohngebieten, Innenstadt, Bahnhof, Uni und See sowie ein Rad-Highway Süd von Viktring in die Innenstadt schaffen echte Alternativen zum Auto. So wird Mobilität neu gedacht.
  • 9. Mehr Leben: lebendige Innenstadt, pulsierendes Nachtleben: Eine belebte Innenstadt und ein pulsierendes Nachtleben bringen Energie und Lebensfreude nach Klagenfurt. Weniger Bürokratie und ein zentraler Night Manager sollen es einfacher machen, Veranstaltungen umzusetzen, eine gemeinsame Eventplattform dafür sorgen, dass sichtbar wird, was für Events die Stadt zu bieten hat.
  • 10. Wir-Gefühl stärken: Klagenfurt als starke Gemeinschaft: Klagenfurt stärkt das Wir-Gefühl: Aus Nachbarschaften werden echte Gemeinschaften. Familienquartiere und offene Treffpunkte bringen Menschen und Generationen zusammen, fördern Austausch und machen Zusammenhalt spürbar. So wächst Klagenfurt zu einer starken Gemeinschaft, in der sich jeder zu Hause fühlt.
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