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/ ©Montage: 5 Minuten/Privat
Das Bild auf www.5min.at zeigt Journalist Fritz KImeswenger und das Klagenfurter Rathaus auf www.5min.at.
In Klagenfurt ist vor der Wahl 2027 alles offen. Während die SPÖ noch im Dunkeln tappt, formieren sich bei den anderen Parteien bereits die ersten potenziellen Herausforderer.

Alles schaut auf Klagenfurt

Klagenfurt steuert auf die Gemeinderatswahl 2027 zu und das Personalkarussell dreht sich wild. 5 Minuten-Journalist Fritz Kimeswenger analysiert die Ausgangslage.

von Fritz Kimeswenger Das Foto auf www.5min.at zeigt Mag. Fritz Kimeswenger aus dem Politik Ressort.
2 Minuten Lesezeit(442 Wörter)
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Knapp neun Monate sind es nur noch bis zur nächsten Wahl in Kärnten. Anfang 2027 werden die Gemeinderäte und Bürgermeister gewählt, was naturgemäß vor allem kommunales Interesse weckt. Mit einer Ausnahme: Alles schaut auf Klagenfurt. In der konsequent für Turbulenzen guten Landeshauptstadt ist – man könnte sagen, wie immer, nix fix. Aber alles möglich. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Ausgangslagen.

So stehen die Quoten

Bei der SPÖ ist momentan noch völlig offen, wer sich der Bürgermeisterwahl stellen wird. Parteichef Ronald Rabitsch? Möglich, aber eher unwahrscheinlich. Sportkoordinator Arno Arthofer? Möglich, er soll aber eher keinen Bock auf diese Herausforderung haben.  Landesfinanzreferentin Gaby Schaunig? Ebenfalls möglich, aber noch weniger realistisch. Sie habe darauf ebenfalls keine Lust, hört man. Manfred „Waschi“ Mertel, der Mann mit dem roten Kapperl? Er möchte, aber die Partei mag ihn nicht. Philipp Kucher? Wird in Wien als Klubobmann gebraucht. Gar Peter Kaiser? Zwar technisch ebenfalls möglich, aber absolut auszuschließen. Auf den Altlandeshauptmann und Neo-Dacia-Fahrer wartet die Hofburg. Zumindest die Kandidatur dafür. Was schließen wir daraus? Dass es nicht auszuschließen ist, dass es einen roten Kandidaten geben wird, über den derzeit niemand redet. Dessen Name aktuell noch nicht im Gespräch ist. Und wie weit sich Landeshauptmann Daniel Fellner bereits dem Thema gewidmet hat, ist auch eine unbekannte Größe.

Widerstand der freiheitlichen Basis

Vor einem ähnlichen Problem stehen die Freiheitlichen. Stadträtin Sandra Wassermann ist als Bürgermeister-Kandidatin nicht im unmittelbaren Gespräch. Da schon eher Gernot Darmann, der derzeit im Parlament in Wien sitzt und vielleicht die Chance sieht, Bürgermeister der Landeshauptstadt zu werden. Auch dem blauen Allrounder Andreas Skorianz werden Avancen nachgesagt. Es wird also durchaus spannend, wer sich in das Match gegen den ehemaligen Parteifreund Christian Scheider traut. Dass Scheider einen x-ten Wechsel vollzieht und für die FPÖ antritt, wird wohl am Widerstand der freiheitlichen Basis scheitern. Sie weiß: Wer Scheider nimmt, kriegt auch Patrick Jonke.

„Wer zum Geier ist Julian?“

Weil es aber so lustig ist, das politische Szenario in Klagenfurt zu beobachten, muss ergänzend festgestellt werden, dass wie erwähnt nix fix ist. Ob das Team Kärnten einen Kandidaten nominiert ebenso wie eine Bürgermeister-Kandidatur der Grünen. Wobei: Ich darf mich korrigieren. Bei der Volkspartei wird es wohl so sein, dass Julian Geier als Kandidat feststeht. Nach vielen Jahren in der Politik wird sein einstiger Slogan wohl beantwortet sein. Er ging vor Jahren in eine Wahl mit dem durchaus provokant/amüsanten Motto: „Wer zum Geier ist Julian?“ Vielleicht der nächste Klagenfurter Bürgermeister?

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