Flut und Tunnel-Crash: Klagenfurts Einsatzkräfte probten den Ernstfall
Gestern probten die Einsatzkräfte in Klagenfurt bei einer Großübung den Ernstfall. Von der Menschenrettung aus der Glan bis zur Massenkarambolage im Tunnel wurde der Ernstfall realitätsnah trainiert.
Unter dem Titel „Von der Flut in die Tiefe“ fand gestern im Bezirk Klagenfurt Stadt die diesjährige Bezirksübung statt. Zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Organisationen probten dabei zwei anspruchsvolle Szenarien unter realitätsnahen Bedingungen.
Die besten Bilder zur Übung:
Vermisste Personen, Unfall und Hochwasser
Am Vormittag stürzte im Bereich der Glan ein Fahrzeug ins Wasser. Die Freiwilligen Feuerwehren und die Wasserrettung mussten die eingeklemmten Personen befreien und die Unfallstelle absichern. Zeitgleich wurde eine Hochwasserlage simuliert, bei der die Kräfte einen Hochwasserschutz errichteten. Zudem wurde eine Suchaktion nach zehn vermissten Kindern eingespielt. Hierbei unterstützten die Drohneneinheit der Freiwilligen Feuerwehr Hörzendorf Projern und die Rettungshundestaffel des Samariterbundes.
Massenkarambolage im Tunnel
Am Abend folgte die Übung im Ehrentalerbergtunnel. Angenommen wurde eine Massenkarambolage mit mehreren Pkw, einem Bus und einem Gefahrentransporter. Bei starker Verrauchung und brennenden Fahrzeugen stand neben der Brandbekämpfung die Menschenrettung im Fokus. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz wurden die Betroffenen versorgt und aus dem Tunnel gebracht. Die Übung verlief erfolgreich und bewies die reibungslose Zusammenarbeit der Organisationen. „Die heutige Übung hat gezeigt, dass die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Klagenfurt hervorragend zusammenarbeiten. Gerade bei größeren Einsatzlagen ist es wichtig, Abläufe gemeinsam zu trainieren und sich aufeinander verlassen zu können. So können wir der Bevölkerung im Ernstfall bestmöglich helfen“, betonte OBR Franz Socher, Bezirksfeuerwehrkommandant Klagenfurt Stadt.