Klagenfurter Volksschulen werden zusammengeführt
Die Stadt Klagenfurt stellt die Weichen für eine Neuorganisation an zwei großen Volksschulstandorten. Gleichzeitig wird in Welzenegg auf steigende Schülerzahlen reagiert.
Vier bisher eigenständige Klagenfurter Volksschulen sollen künftig organisatorisch zu zwei Schulen zusammengeführt werden. Der Stadtsenat hat den entsprechenden Plänen am Dienstag (2. Juni) zugestimmt. Die Initiative für die organisatorische Zusammenführung ging laut Stadt von den jeweiligen Schulleitungen aus.
Aus vier Schulen werden zwei
Betroffen sind die Volksschulen 9 und 10 am Standort Waidmannsdorf sowie die Volksschulen 14 und 27 in Welzenegg. An beiden Standorten teilen sich die Schulen bereits jetzt jeweils ein Gebäude und werden von einer gemeinsamen Schulleitung geführt. „Nunmehr sollen diese vier Volksschulen auf Ersuchen der Schulleitungen zu zwei Schulen zusammengeführt werden“, heißt es seitens der Stadt. Durch die Zusammenlegung sollen Abläufe vereinfacht und Ressourcen besser genutzt werden. Geplant sind unter anderem eine flexiblere Raumplanung sowie eine gemeinsame Nutzung von Klassen-, Förder- und Funktionsräumen.
Zusätzlicher Speisesaal in Welzenegg
Parallel dazu reagiert die Stadt auf steigende Schülerzahlen am Standort Welzenegg. Dort soll nun ein zusätzlicher Speisesaal in modularer Bauweise errichtet werden. Hintergrund ist die zunehmende Nachfrage nach ganztägiger Betreuung mit Ausspeisung. „Mitte April 2026 hat die Zahl der Anmeldungen sowie die Rückmeldung des Lehr- und GTS-Personals gezeigt, dass Sofortmaßnahmen zur Schaffung von Zusatzflächen erforderlich sind“, so die Stadt. Mit dem neuen Speisesaal soll dem nun Rechnung getragen werden. Die modulare Bauweise wurde bereits bei anderen Schulstandorten eingesetzt und soll eine schnelle Umsetzung ermöglichen.