Klagenfurt baut 32 Magistratsstellen ab – und erhöht Gehalt ab Juli
Die Stadt Klagenfurt will ihren Personalstand reduzieren. Der Stellenplan für 2026 sieht im Magistrat insgesamt 1.739 Planstellen vor. Das sind 32 weniger als noch im Vorjahr.
Klagenfurt muss dringend sparen. Das trifft nun auch die eigene Verwaltung. In der Stadtssenatssitzung am Dienstag (2. Juni) wurde der Stellenplan für 2026 vorbesprochen und soll nun dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Demnach sollen 32 Magistratsstellen eingespart werden. Laut Stadt wurde die Verringerung der Stellen nach Gesprächen mit den einzelnen Verwaltungsabteilungen erarbeitet.
Gehaltserhöhung um 3,3 Prozent geplant
Die Reduktion des Personalstandes ist ein wichtiger Baustein für das Budget 2026 – das übrigens mit Anfang Juni noch immer nicht steht. Gleichzeitig sollen die Mitarbeiter des Magistrats künftig mehr verdienen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Gemeinderat ein ordentliches Budget beschließt. Geplant ist eine Gehaltserhöhung von 3,3 Prozent mit 1. Juli 2026. In den beiden darauffolgenden Jahren sollen die Bediensteten jeweils einen Fixbetrag von 50 Euro monatlich erhalten. „Im Jahr 2027 ist ein Fixbetrag von 50 Euro ab 1. August 2027 vorgesehen, wobei es eine Gesprächsbereitschaft ab einer Inflation von über 3 Prozent gibt. Auch für 2028 gibt es einen Fixbetrag von 50 Euro ab 1. September 2028 mit Gesprächsbereitschaft, wenn die Inflation über 2,5 % liegt“, so die Stadt.
13 Millionen Euro
Laut Bürgermeister und Personalreferent Christian Scheider handelt es sich um einen Kompromiss zwischen den Interessen der Mitarbeiter und den Sparzielen der Stadt. „Einerseits kann auch in schwierigen Zeiten eine Anerkennung für die täglich geleistete Arbeit erfolgen, andererseits bringt diese Einigung eine mittelfristige Budgetentlastung von rund 13 Millionen Euro“, heißt es seitens der Stadt. Sowohl der Stellenplan als auch die Gehaltsvereinbarung müssen noch vom Gemeinderat beschlossen werden.