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Ein Bild auf 5min.at zeigt vier Männer im Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt.
Die Innere Medizin im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt steht unter neuer Leitung.

Experte übernahm Leitung im Elisabethinen-Krankenhaus

Mit Primarius Priv. Doz. Dr. Gerd Köhler übernahm mit 1. April 2026 ein erfahrener Internist und Diabetologe die Leitung der Abteilung für Innere Medizin im Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(289 Wörter)
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Gerd Köhler folgte auf Hans Jörg Neumann und leitet seit dem 1. April 2026 die Abteilung für Innere Medizin im Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt. Der gebürtige Salzburger bringt nicht nur langjährige Erfahrung in Forschung und Lehre mit, sondern auch einen Zugang zur Medizin, der über klassische Fachgrenzen hinausgeht. Technologie, Abläufe, Teamarbeit und moderne Diabetesmedizin gehören für ihn ebenso zur Inneren Medizin wie der direkte Blick auf die Patienten. „Die Innere Medizin ist oft jener Bereich, in dem alles zusammenläuft. Genau das macht sie spannend“, erklärt der 49-Jährige. Köhler stammt aus Kaprun und absolvierte zunächst die HTL für Elektrotechnik, bevor er in Graz Medizin studierte.

Diabetes-Experte

Heute zählt Köhler zu den profilierten Experten Österreichs im Bereich Diabetes-Technologie. Er ist Vorsitzender des Technologieausschusses der Österreichischen Diabetes Gesellschaft und beschäftigt sich intensiv mit modernen Sensoren, automatisierten Closed-Loop-Systemen sowie neuen Therapieansätzen bei Diabetes und Adipositas. „Die Diabetesmedizin hat in den letzten drei bis fünf Jahren deutliche Fortschritte gebracht“, so Köhler. Dazu zählen Glukosesensoren, automatisierte Insulinpumpen oder sogenannte Closed-Loop-Systeme, die den Zucker laufend messen und die Insulinabgabe teilweise selbst steuern können.

Neuer Leiter der Inneren Medizin

Neben der Medizin interessieren ihn seit Jahren auch Teamorganisation, Prozessentwicklung und die Frage, wie gute Zusammenarbeit im Klinikalltag gelingen kann. Gerade in einem rund 20-köpfigen Team seien klare Strukturen, gegenseitige Wertschätzung und gute Kommunikation entscheidend, sagt Köhler. Besonders positiv beschreibt er die junge, engagierte Mannschaft im Elisabethinen-Krankenhaus: „Wir haben hier ein fachlich sehr breit aufgestelltes Team mit hoher Expertise in der Inneren Medizin. Gleichzeitig spürt man viel Motivation, Offenheit und Zusammenhalt – das ist eine große Stärke der Abteilung.“

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