Nach Bankraub in Ferlach: Verdächtiger schweigt zu verschwundenen 220.000 Euro
Ein DNA-Spuren-Treffer führte nach dem Bankraub in Ferlach zur Festnahme. Der Verdächtige streitet weiterhin alles ab, auch vom Geldbetrag und der Tatwaffe fehlt jede Spur.
Nach dem spektakulären Bankraub in Ferlach vor fast drei Monaten sitzt der mutmaßliche Täter weiterhin in der Justizanstalt Klagenfurt in Untersuchungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft Klagenfurt mitteilt, beharrt der 48-jährige Verdächtige auch sechs Wochen nach seiner Festnahme vehement auf seiner Unschuld und leugnet jede Beteiligung an der Tat.
Verdächtiger bestreitet DNA-Vorwürfe weiterhin
Die Ermittler kamen dem Mann durch eine DNA-Spur auf die Schliche, die auf einem bei der Flucht verlorenen Drohbrief sichergestellt werden konnte. Die genetische Spur bestreitet der Inhaftierte zwar nicht, behauptet jedoch, sein Erbgut sei lediglich durch einen Zufall auf das Papier gelangt. Der Verbleib der Beute wirft unterdessen weiterhin Rätsel auf. Von den erbeuteten 220.000 Euro fehlt bislang jede Spur.
Geld, Kleidung und Waffe vom Erdboden „verschluckt“
Bei einer Hausdurchsuchung stießen die Beamten lediglich auf 11.000 Euro, zudem trug der Verdächtige bei seiner Festnahme weitere 4.000 Euro bei sich. Dieses Bargeld stamme aus einem Spielgewinn, wie aus einem Bericht des „ORF“ hervorgeht. Neben dem Großteil des Geldes bleiben auch die Tatwaffe sowie die Bekleidung, die der Maskierte während des Überfalls trug, wie vom Erdboden verschluckt. Die Ermittlungen laufen weiter, während der Beschuldigte vorerst in Haft bleibt.