Skip to content
/ ©BF Klagenfurt
Ein Bild auf 5min.at zeigt die herab gestürzte Verkehrstafel.
Normalerweise hätte der Kran den Lenker darauf hinweisen müssen, das jener ausgefahren ist.

Klagenfurt: Keine Anklage gegen Lkw-Lenker nach spektakulärem Kran-Unfall

Nach dem Kran-Unfall in Klagenfurt, bei dem eine Verkehrstafel auf die Straße knallte, bleibt dem Lenker ein Prozess erspart. Eine Diversion und ein technischer Defekt am Fahrzeug bringen die Wende.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
1 Minute Lesezeit(220 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Ein technischer Mangel an einem Kranfahrzeug der Stadt Klagenfurt führte im Jänner zu einem spektakulären Unfall, bei dem wie durch ein Wunder niemand verletzt wurde. Ein Müll-Lkw war mit ausgefahrenem Kran unterwegs und rammte einen Stahlträger. Der Überkopfwegweiser stürzte samt riesiger Verkehrstafeln auf die Straße und beschädigte mehrere fahrende Autos. Gegen den Lkw-Lenker des Magistrats wurde in der Folge wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit ermittelt. Ein Prozess bleibt dem Mann jedoch erspart, da das Verfahren mit einer Diversion beendet wurde, das wurde jetzt bekannt. „Der Mann musste eine Geldbuße in der Höhe von 1600 Euro zahlen, danach sind wir von der Verfolgung zurückgetreten“, sagt Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft in einem Bericht der „Kleinen Zeitung“.

250.000 Euro von Versicherung übernommen

Zu dieser außergerichtlichen Einigung beigetragen hat auch der Umstand, dass das Fahrzeug einen technischen Mangel aufwies – normalerweise hätte der Kran den Lenker darauf hinweisen müssen, das jener ausgefahren ist. Der entstandene Schaden beläuft sich auf 250.000 Euro und wurde von der Haftpflichtversicherung der Stadt gedeckt. Diese Kfz-Haftpflichtversicherung hat allerdings kurz darauf den Vertrag mit der Stadt aufgrund einer sehr hohen Schadensquote mit Wirkung zum 31. Dezember 2026 gekündigt – wir haben berichtet.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes