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/ ©Montage Canva / FB Geier
Das Bild auf www.5min.at zeigt einen Auspuff und Stadtrat Julian Geier.
Stadtrat Julian Geier fordert eine gesetzliche Basis für Lärmblitzer, um Krawallfahrer in der Klagenfurter Innenstadt zu stoppen.

„Keine Bühne für Krawallfahrer“: Stadtrat Julian Geier sagt Posern den Kampf an

Klagenfurts Stadtrat Julian Geier fordert per Dringlichkeitsantrag härtere Strafen und Lärmblitzer gegen rücksichtslose Verkehrsposer in der Innenstadt.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(313 Wörter)
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Nach neuerlichen Beschwerden über Verkehrsposer, aufheulende Motoren und nächtliche Runden durch die Klagenfurter Innenstadt kündigt Stadtrat Julian Geier für den Gemeinderat am Mittwoch einen Dringlichkeitsantrag an. Ziel ist eine Resolution an die Bundesregierung, um die rechtlichen Grundlagen für den Einsatz automatisierter Lärmmessungen durch Polizei und Behörden zu schaffen. Für Anrainer, Gäste, Familien und die Gastronomie bedeuten die unnötigen Beschleunigungsmanöver laut Geier eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität.

„Keine Ausrede, sondern eine Konsequenz“

„Wer mit seinem Auto durch Herrengasse, Priesterhausgasse, Bahnhofstraße oder entlang der Ostbucht lärmt, provoziert und die Stadt als private Rennstrecke missbraucht, hat den Sinn des Zusammenlebens nicht verstanden. Unsere Innenstadt ist keine Bühne für Krawallfahrer. Die Ostbucht und die historische Innenstadt sind Klagenfurter Juwelen. Diese Qualität lassen wir uns nicht von ein paar rücksichtslosen Lenkern kaputtmachen“, so Geier. Dabei geht es dem Stadtrat nicht um Autofeindlichkeit: „Die Menschen sollen in die Stadt fahren können. Eine generelle autofreie Innenstadt ist nicht die Lösung. Aber wer sein Fahrzeug bewusst als Lärminstrument verwendet, braucht keine Ausrede, sondern eine Konsequenz.“

Klagenfurt ist keine Rennstrecke

Da ungebührlicher Fahrzeuglärm zwar verboten ist, für rechtssichere Kontrollen mit Lärmblitzern jedoch die bundesgesetzliche Basis fehlt, drängt Geier auf rasches Handeln. „Wenn der Staat Geschwindigkeit kontrollieren kann, dann muss er auch jene wirksam kontrollieren können, die mit manipulierten oder bewusst laut gefahrenen Fahrzeugen ganze Straßenzüge belasten. Wir brauchen endlich ein Instrument, das wirkt: klare Rechtsgrundlagen, klare Kontrollen und klare Strafen“, fordert Geier. „Klagenfurt soll lebendig sein, aber nicht rücksichtslos. Wer in unsere Innenstadt kommt, ist willkommen. Wer sie als Krawallstrecke missbraucht, muss spüren, dass der Rechtsstaat stärker ist als sein Auspuff“, erklärt er abschließend.

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