Brisante Details zu Mord in Klagenfurt: Mann (64) mit Hammer erschlagen
Nach dem Tötungsdelikt in Klagenfurt informiert die Polizei heute bei einer Pressekonferenz über neue Details. Im Fokus stehen der festgenommene Tatverdächtige und die bisherigen Ermittlungsergebnisse.
Nach dem Fund eines toten Mannes in einem Nebengebäude eines Wohnhauses im Klagenfurter Stadtteil St. Ruprecht laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Die Leiche wurde am Mittwochvormittag entdeckt, woraufhin ein Großaufgebot von Polizei, Spurensicherung, Gerichtsmedizin und Landeskriminalamt ausrückte. 5 Minuten berichtete: Polizei-Großaufgebot nach Leichenfund in Klagenfurt. Die Staatsanwaltschaft hat bereits eine gerichtliche Obduktion angeordnet.
Toter in Klagenfurt: Polizei nahm Tatverdächtigen fest
Nun spitzt sich die Lage weiter zu. Aufgrund der Umstände der Auffindung sowie der festgestellten Kopfverletzungen am Leichnam konnte ein mögliches Fremdverschulden von Beginn an nicht ausgeschlossen werden. Mittlerweile steht fest: Es soll sich wohl wirklich um ein Verbrechen gehandelt haben. „Im Laufe des gestrigen Tages konnte ein dringend Tatverdächtiger ausgeforscht und festgenommen werden„, teilt die Polizei am Donnerstagvormittag mit und spricht von einem Tötungsdelikt.
Pressekonferenz nach Tötungsdelikt in Klagefurt: Polizei gibt neue Details bekannt
Nach dem Leichenfund in Klagenfurt informiert die Polizei heute unter der Leitung von Oberst Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamtes Kärnten, bei einer Pressekonferenz über neue Details. Im Fokus stehen der festgenommene Tatverdächtige und die bisherigen Ermittlungsergebnisse. 5 Minuten ist für euch vor Ort mit dabei.
Mit Hammer erschlagen: Opfer war ein 64-jähriger Kärntner
Am 10. Juni gegen 9.20 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, nachdem in einem Nebengebäude eines Wohnhauses in Klagenfurt eine leblose Person entdeckt worden war. Die eingetroffene Polizei konnte den Fund eines toten Mannes bestätigen. Bereits am ersten Tatortbefund zeigten sich deutliche Verletzungen, die Todesursache war zunächst unklar. Im Zuge der Ermittlungen wurde deshalb das Landeskriminalamt Kärnten beigezogen. Noch am selben Tag ergab sich der dringende Verdacht auf Fremdverschulden. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ordnete eine Obduktion an, bei der ein offenes Schädel-Hirn-Trauma festgestellt wurde. Als Todesursache wurde laut Polizei offenbar ein massiver Schlag gegen den Kopf mit einem Hammer festgestellt. Das Opfer erlitt ein offenes Schädelhirntrauma. Bei dem Toten handelte es sich um einen 64-jährigen Kärntner, der zugleich Besitzer des Hauses war.
Brisante Details: Tatverdächtiger setzte selbst Notruf ab
Im Zuge der Ermittlungen konnte auch die Identität des Tatverdächtigen geklärt werden: Ein 44-jähriger Kärntner, gelernter Kfz-Lackierer und derzeit ohne Beschäftigung. Opfer und Tatverdächtiger standen laut Ermittlern sowohl in einem freundschaftlichen als auch in einem geschäftlichen Verhältnis. Auslöser der Tat dürfte ein Streit über finanzielle Angelegenheiten gewesen sein, heißt es. Besonders Brisant: Der Tatverdächtige hatte laut den Ermittlern selbst den Notruf abgesetzt und das Auffinden der Leiche gemeldet. Im Zuge der polizeilichen Überprüfungen ergaben sich jedoch Unstimmigkeiten. So wurde unter anderem die Brieftasche des Opfers im Fahrzeug des Mannes entdeckt, was schließlich zum Tatverdacht führte und zur Festnahme des 44-jährigen Kärntners. Im Fahrzeug des Beschuldigten wurden zudem zwei Hämmer sichergestellt, die als mögliche Tatwerkzeuge infrage kommen. Der Mann hat laut Polizei ein Geständnis abgelegt, wodurch die Tat im Wesentlichen geklärt sei. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen.
Mord in Klagenfurt: Weitere Ermittlungen laufen
Die Tat dürfte sich laut Polizei in den Nachtstunden ereignet haben, ein genauer Zeitpunkt ist jedoch noch unklar. Eine Verbindung zu einer Rockergruppe, wie teilweise in Medienberichten erwähnt wurde, besteht laut Ermittlern nicht. Aus der Sicht von Oberst Gottlieb Türk, handelt es sich bei der Tat um einen Mord, bei dem massive Gewalt angewendet wurde. Opfer und Beschuldigter standen laut Polizei auch in laufenden geschäftlichen Beziehungen, unter anderem im Zusammenhang mit der Finanzierung von Reparaturarbeiten an Fahrzeugen. Die Spurensicherung ist weiterhin am Tatort im Einsatz. Laut Ermittlern waren die Verletzungen so schwer, dass eine Rettung kaum möglich gewesen wäre. Das Opfer lebte alleine in dem Haus.