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Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Bürgermeister Christian Scheider von Klagenfurt in der Natur
Gegen Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider wurden in letzter Zeit einige Anschuldigungen erhoben.

Scheiders Anwalt: „Ihm Amtsmissbrauch vorzuwerfen, ist unglaublich“

Politische Anzeigen, Ermittlungen und Vorwürfe begleiten Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider schon länger. Sein neuer Anwalt Hans Gradischnig spart im 5-Minuten-Gespräch nicht mit deutlicher Kritik an den Vorwürfen.

von Manfred Wrussnig Das Foto auf www.5min.at zeigt Manfred Wrussnig, ein erfahrener und langjähriger Journalist bei 5 Minuten.
2 Minuten Lesezeit(283 Wörter)
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Fast sechs Jahre schon werden gegen den Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider von politischen Gegnern immer wieder Vorwürfe gegen dessen Amtsführung erhoben und laufend Anzeigen erstattet. Jetzt wird er von dem bekannten Villacher Anwalt Hans Gradischnig vertreten, der dazu seine eigene Einschätzung hat, die er in einem Gespräch mit 5 Minuten exklusiv skizziert.

„Ihm Amtsmissbrauch vorzuwerfen, ist unglaublich“

Gradischnig: „Ich habe mir jetzt ein Mal alle Unterlagen angesehen und muss feststellen, dass alle Anzeigen nur dazu dienen, meinen Klienten zu denunzieren, um ihn für die nächste Wahl vor der Bevölkerung unmöglich zu machen. Alle Handlungen, die er bis jetzt gesetzt hat und die kritisiert oder angezeigt wurden, sind gleichgesetzt mit Handlungen, die seine Amtsvorgängerin auch setzte und die toleriert wurden.“ 5 Minuten fragte, wie er nun reagieren würde. Gradischnigs Antwort: „Ich werde nun bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt den Antrag stellen, dass mangels vorliegendem Tatbestand die Ermittlungsverfahren gegen meinen Klienten einzustellen sind. Christian Scheider ist kein Jurist, er hat sich als Nichtjurist immer bei seinen Entscheidungen auf rechtskundige Personen im Magistrat verlassen und dementsprechend dann gehandelt. Ihm Amtsmissbrauch vorzuwerfen ist unglaublich, da bedarf es eines Vorsatzes, den er ja nie hatte. Seine Entscheidungen erfolgten stets und immer nach Empfehlung und Beratungen mit rechtskundigen Personen im Amt. Die Hetze gegen ihn ist für mich in meiner Laufbahn einmalig. Die Ermittlungen gegen ihn werden im Sande verlaufen“, ist er der festen Überzeugung.

Politischer Rückenwind

Übrigens: Sogar innerhalb des Gemeinderates spielen nicht mehr alle mit. Mit den Worten: „Ich werde die Hetze gegen den Bürgermeister nicht mehr mittragen, hatte der FPÖ-Gemeinderat Johann Rebernig die vergangene Gemeinderatsitzung vorzeitig verlassen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 18.06.2026 um 16:13 Uhr aktualisiert
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