Klagenfurter Feuerwehren arbeiten an gemeinsamer Basis
Um die Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren in Klagenfurt wieder zu stärken, wird derzeit ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Erste Details wurden am vergangenen Donnerstag präsentiert.
Wie berichtet, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Streitigkeiten zwischen der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren in Klagenfurt. Aufgrund dessen wird nun – unter Einbindung aller relevanten Akteure – ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. „Im Fokus stehen dabei klare Zuständigkeiten, eine funktionierende Einsatzorganisation sowie die nachhaltige Verbesserung der Zusammenarbeit“, heißt es vonseiten des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes.
Zukunft der Klagenfurter Feuerwehr
Ziel des Maßnahmenkatalog ist es, eine leistungsfähige, rechtlich fundierte und zukunftsorientierte Feuerwehrstruktur für Klagenfurt sicherzustellen. „Die Sicherheit der Klagenfurter Bevölkerung steht für uns an erster Stelle. Die Freiwilligen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr arbeiten partnerschaftlich an einer gemeinsamen Zukunft. Mit den nun vorgestellten Maßnahmen stärken wir die Zusammenarbeit, schaffen klare Strukturen und stellen sicher, dass Hilfe auch künftig rasch und zuverlässig dort ankommt, wo sie gebraucht wird“, betont Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Franz Socher.
Zentrale Inhalte und Maßnahmen
- Weiterentwicklung der Einsatzorganisation mit klarer Rollenverteilung
- Optimierung der Alarmierungs- und Einsatzlogik
- Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr
- Einführung abgestimmter Kommunikationsstrukturen und einheitlicher Sprachregelungen
- Umsetzung kurzfristiger sowie langfristiger Maßnahmen mit klar definierten Verantwortlichkeiten
Schulter an Schulter
Kern des Prozesses ist die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Durch regelmäßige Abstimmungen und eine transparente Kommunikation schaffen die Organisationen eine vertrauensvolle Basis für die weitere Entwicklung. „Als Bürgermeister und Feuerwehrreferent von Klagenfurt begrüße ich diesen Maßnahmenkatalog des Landesfeuerwehrverbandes sehr. Die Stadt sichert vollste Unterstützung für die Umsetzung zu. Wir arbeiten hier Schulter an Schulter zusammen. Persönliche Befindlichkeiten dürfen künftig keinen Platz mehr haben“, betont Bürgermeister Christian Scheider (FSP). Ähnlich sieht das auch Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin: „Ehrenamt erfordert Kameradschaft und Verantwortungsbewusstsein – Werte, die gleichermaßen für die Freiwillige Feuerwehr wie für die Berufsfeuerwehr gelten. Nur ein strukturierter und transparenter Prozess kann zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Feuerwehr Klagenfurt beitragen.“ Branddirektor Herbert Schifferl, Kommandant der Berufsfeuerwehr, betont abschließend: „Oberstes Ziel ist es, weiterhin eine rasche Hilfeleistung für die Bevölkerung sicherzustellen.“