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Das Bild auf www.5min.at zeigt Geld und eine Ampel.
Nach der Pensionierung eines Technikers fehlen Fachkräfte.

Fehlende Fachkräfte? Klagenfurter Ampelsteuerung vor politischer Entscheidung

Engpass in der Ampeltechnik: Aufgrund unbesetzter Stellen im Klagenfurter Magistrat sucht die Stadtverwaltung nach Lösungen. Diskutiert werden Sonderverträge sowie interne Alternativen.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(367 Wörter)
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In der Klagenfurter Stadtpolitik sorgt ein Personalmangel in der Verkehrsplanung und -technik aktuell für Diskussionen. Seit dem Übertritt des langjährigen Ampeltechnikers in den Ruhestand im vergangenen Jahr fehlen dem Magistrat Fachkräfte, wie aus Medienberichten hervorgeht. Die zuständige FPÖ-Stadträtin Sandra Wassermann schlägt Alarm, da moderne Aufgaben wie die Abstimmung und der Ausbau KI-gesteuerter Ampelanlagen dadurch blockiert werden. Sie sieht die Ursache vor allem in den Gehaltsstrukturen der Stadt und übt scharfe Kritik: „Wir haben derzeit ein großes Problem. Es gibt keinen angestellten Verkehrsplaner in der Stadt und auch keinen Experten, der die Ampelanlagen optimiert und modernisiert. Es finden sich offensichtlich keine Experten, die um die Gage des Magistrats den Arbeitsantritt erledigen wollen.“

Stadt muss sparen

Bürgermeister und Personalreferent Christian Scheider weist den Vorwurf zurück, dass die angebotene Bezahlung generell zu niedrig sei. Zwar stehe ein Sondervertrag für einen bereits vorhandenen, geeigneten Bewerber im Raum, doch der Bürgermeister verweist auf den strikten Sparkurs der Stadt. Scheider erklärt dazu: „Es ist einfach so, dass wir natürlich in allen Bereichen sparen müssen und wir können keine großen Ausnahmen machen. Deshalb sind Sonderverträge eigentlich sehr rar. Man muss ja auch erklären und in dem Fall wäre eben ein Sondervertrag vonnöten, weil ins normale System kommt derjenige Kandidat nicht, wie mir gesagt wurde. Und dann haben wir eben gesagt: Gibt es intern eine Lösung? Gibt es eine Mitarbeiterin, die auch die Fähigkeiten hätte, das zu machen? Das haben wir jetzt sozusagen als Vergleich. Und im Personalausschuss, im Stadtsenat, wird dann eine Entscheidung getroffen, wie vorgegangen wird.“

200.000 Euro für Ampelschaltungen?

Während Wassermann auf eine rasche politische Entscheidung drängt, um die Verkehrssicherheit in der Landeshauptstadt zu gewährleisten, prüft die Stadtführung eine interne Alternativlösung. Sollte sich im kommenden Stadtsenat keine Einigung für eine personelle Besetzung finden, drohen möglicherweise Mehrkosten. Für diesen Fall müsste die Wartung und Optimierung der Ampelschaltungen an eine externe Firma ausgelagert werden. Nach Berichten des „ORF“ würde dieser Schritt das Budget der Stadt mit jährlich rund 200.000 Euro belasten.

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