Gravel, Rennrad und Genuss: Klagenfurt erweitert Radler-Projekt
Egal ob am Berg auf dem Rennrad, staubige Schotterpisten mit dem Gravelbike oder gemütliches Dahingleiten beim Genussradeln: In Klagenfurt am Wörthersee müssen Biker in Zukunft nicht mehr lange nach dem perfekten Weg suchen.
Wer von Klagenfurt am Wörthersee aus in die Pedale tritt, hat die Qual der Wahl: unzählige Tagestouren und mehrtägige Routen für Gravelbike, Genuss- und Rennrad. Überregionale Radwege wie der neue Meridiem Trail führen mitten durch die Region, die Anreise gelingt bequem mit der Koralmbahn, und ein dichtes Netz radfreundlicher Betriebe macht die Stadt zum idealen Ausgangspunkt. Mit dem Projekt Rad Routing 5.0 wächst der Knotenpunkt weiter, darüber wurde in einer heutigen Pressekonferenz gesprochen. 5 Minuten war auch vor Ort.
„Alle Radwege führen nach Klagenfurt“
„Alle Radwege führen nach Klagenfurt“ – könnte man sagen und Kärntens Landeshauptstadt am Wörthersee ist zugleich der ideale Ausgangspunkt für jede von ihnen, heißt es in einer Aussendung. Rund um die Stadt liegt ein Radnetz, das kaum Wünsche offenlässt: Die Qual der Wahl ist groß, der Ausgangspunkt aber klar. Wer von hier aus in die Pedale tritt, hat die überregionalen Radwege genauso vor der Tür wie die Highlight-Touren der Region. Mit dem neuen Meridiem Trail führt sogar eine der großen Fernrouten mitten durch – und dank der Koralmbahn beginnt der Radurlaub schon bei der Anreise.
Rad Routing 5.0
Hinter Rad Routing 5.0 steht ein zukunftsorientiertes Radverkehrskonzept, an dem die Tourismusregion Klagenfurt am Wörthersee seit rund zwei Jahren arbeitet. Im Mittelpunkt steht die intelligente Nutzung der bestehenden Infrastruktur: Die vorhandenen Radrouten werden mit einem dichten Beschilderungsnetz übersichtlich aufbereitet und für Einheimische wie Gäste transparent sichtbar gemacht. Grüne Schrift auf weißem Untergrund unterscheidet die aus natürlichen Holzfasern produzierten Schilder von den überregionalen Radschildern. Genaue fortlaufende Ortsangaben geben zusätzlich Orientierung. Aktuell ist Projektphase eins Richtung Norden abgeschlossen mit 160 Schildern. Nach Fertigstellung werden es in der gesamten Region 800 Radschilder sein, die Radfahrer perfekt leiten, heißt es weiter.
14 radfreundliche Betriebe
Wer mehrere Tage unterwegs ist, findet vor Ort das passende Quartier: 14 radfreundliche Betriebe in allen Kategorien, sechs davon mit dem international anerkannten Bett und Bike-Zertifikat des ADFC: Hotel Aragia, Hotel Liebetegger, B&B Hotel Klagenfurt City, Hotel Restaurant Rösch, Hotel Restaurant Schweizerhaus und das Jugendgästehaus Klagenfurt. Das Hotel Sandwirth in der Innenstadt und das Seepark Wörthersee Resort haben sich eigens auf die Bedürfnisse von Rennrad- und Gravel-Gästen eingestellt – eine verlässliche Basis für alle, die ernsthaft Kilometer machen.
Genussrad, Rennrad und Gravel
Sechs ausgewählte Genussradrouten, fünf Rennradrouten und dre Gravelrouten sind die Speerspitzen, mit denen die Tourismusregion Klagenfurt am Wörthersee heuer die Bewerbung startet. Alle neuen Routen sind sowohl am Kärntner Tourenportal als auch auf der Plattform komoot zu finden. Auf der Website sind alle Bereiche gebündelt. In Kooperation mit den Nachbarregionen und der Kärnten Werbung sind auch Leitprodukte wie der Meridiem Trail und Gravel Carinthia entstanden, wird weiters informiert.
Radsommer wurde eingeläutet
„Rund um Klagenfurt am Wörthersee findet jede und jeder die passende Tour – vom ersten Schotterkilometer bis zur anspruchsvollen Bergwertung. Diese Vielfalt auf so engem Raum ist ein echter Wettbewerbsvorteil“, betont Adi Kulterer, Vorsitzender der Tourismusregion Klagenfurt am Wörthersee. „Mit dem Rad Routing 5.0 wählen wir einen modernen Zugang zum Radfahren, der Orientierung schafft, nachhaltige Mobilität und Freizeitqualität stärkt und die Potenziale der Region sichtbar macht“, teilt Helmuth Micheler, Geschäftsführer Tourismusregion Klagenfurt am Wörthersee, abschließend mit.
„Moderner Zugang zum Radfahren, der Orientierung schafft“
„Radgäste reisen bewusst und bleiben länger. Eine starke touristische Infrastruktur und die bequeme Anreise mit der Bahn zahlen direkt auf Wirtschaft und Lebensqualität ein. Ein funktionierender Radtourismus stärkt den Innenstadthandel ebenso wie die Gastronomie“, so von Julian Geier, Stadtrat für Wirtschaft und Tourismus. „Lückenschlüsse im Radnetz bedeuten mehr Qualität, deshalb ist auch die Sicherung der alten Eisenbahnbrücke bei Grafenstein am Drauradweg für die Region Klagenfurt ebenso bedeutsam, wie der Ausba am Glanradweg“, teilt Sandra Wassermann, Stadträtin für Straßenbau mit.