An nur einem Tag: Drei nicht rechtskräftige Missbrauchsurteile in Klagenfurt
Drei Männer standen heute wegen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen vor dem Landesgericht Klagenfurt. Es ergingen drei noch nicht rechtskräftige Urteile.
Am Landesgericht Klagenfurt kam es am heutigen Tag zu drei nicht rechtskräftigen Urteilen aufgrund des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen in Kärnten.
18 Monate bedingte Haft
In einem Fall wurde ein Mann aus Kärnten zu 18 Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe von 18.000 Euro verurteilt. Er soll über eine Internetplattform das Vertrauen eines zehnjährigen Buben gewonnen und diesen zur Übermittlung von Intimbildern gedrängt haben, wie aus einem Bericht des ORF hervorgeht. Der Mann zeigte sich vor dem Schöffensenat geständig und bereuend.
Zwei weitere Prozesse
Im zweiten Prozess wurde ein 43-jähriger Ungar zu vier Jahren Haft sowie 1.500 Euro Teilschmerzengeld verurteilt. Er soll seine damals 13-jährige Stieftochter über zwei Jahre hinweg mehrmals pro Woche missbraucht haben. Der Angeklagte war nicht geständig, das Gericht sah die Schuld jedoch als erwiesen an. Schließlich erhielt ein 45-jähriger Kärntner eine Haftstrafe von 15 Monaten, davon fünf Monate unbedingt, auch ihm wurde vorgeworfen, seine 13-jährige Stieftochter zumindest einmal missbraucht zu haben. Wie oben bereits angeführt sind alle drei Urteile noch nicht rechtskräftig.