Klinikum Klagenfurt: Auszeichnung für uro-onkologisches Zentrum
Jährlich erkranken in Kärnten rund 600 Männer an Prostatakrebs. Das Uro-onkologische Zentrum am Klinikum Klagenfurt ist auf die Behandlung dieser Tumorerkrankungen spezialisiert - und wurde kürzlich sogar ausgezeichnet.
Das uro-onkologische Zentrum am Klinikum Klagenfurt erhielt für seine Behandlungsqualität eine Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft – eine Auszeichnung, welche österreichweit bislang nur zwei solcher Einrichtungen vorweisen können. „Ich gratuliere der Abteilung zur Bestätigung der hohen Behandlungsqualität. Prim. Dalpiaz ist ausgewiesene Expertin im Bereich der OP-Robotik und hat die Urologie binnen kürzester Zeit zu einer Vorzeigeabteilung gemacht. Die Patientinnen und Patienten können auf eine optimale und sichere Behandlung vertrauen“, betont Gesundheitslandesrätin Beate Prettner (SPÖ).
Abteilung freut sich über Re-Zertifizierung
Erstmals ausgezeichnet und zertifiziert wurde die Urologie Klagenfurt für die Behandlung des Prostatakarzinoms. Für das Nierenkarzinom erfolgte eine Re-Zertifizierung. Primaria Orietta Dalpiaz führt aus: „Die Urologie arbeitet im Klinikum eng mit den Abteilungen für Innere Medizin und Onkologie und Nuklearmedizin sowie den Instituten für Strahlentherapie, Diagnostische und Interventionelle Radiologie, und Pathologie zusammen. Mit dem OP-Roboter können wir präzise und schonende Operationen anbieten, was für die Betroffenen ein Maximum an Lebensqualität und Sicherheit bedeutet.“
Frühe Diagnose sichert Heilungschancen
Insgesamt sind in Kärnten jedes Jahr etwa 900 Personen von urologischen Tumorerkrankungen betroffen. Durch moderne, präzise Diagnostik und Therapien liegen die Heilungschancen bei urologischen Tumorerkrankungen im Frühstadium heutzutage bei über 90 Prozent.