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/ ©Büro Vizebürgermeister Patrick Jonke
Ein Bild auf 5min.at zeigt Vizebürgermeister Patrick Jonke.
Nach der Einstellung der Ermittlungen um die WC-Vergabe am Christkindlmarkt kündigt Patrick Jonke rechtliche Schritte gegen die SPÖ an.

WC Container-Causa vom Tisch: Jonke kündigt rechtliche Schritte an

Nach intensiven Prüfungen wurde das Verfahren rund um die Vergabe von Sanitärleistungen am Klagenfurter Christkindlmarkt eingestellt. Vizebürgermeister Patrick Jonke (FSP) kündigte daraufhin rechtliche Schritte an.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(297 Wörter)
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Wieder Wirbel im Klagenfurter Rathaus. Am Dienstag, dem 14. Juli 2026, lud FSP-Vizebürgermeister Patrick Jonke zu einer eiligen Pressekonferenz. Grund war das Verfahren rund um die Vergabe von Sanitärleistungen am Klagenfurter Christkindlmarkt. Die Bereitstellung der WC-Container sorgte in der Vergangenheit für reichlich Gesprächsstoff – 5 Minuten berichtete. SPÖ-Klubobmann und Vizebürgermeister Ronald Rabitsch sowie Klubobfrau-Stellvertreterin und Gemeinderätin Ines Domenig orteten nämlich mögliche Begünstigungen in Hinblick auf die TAS-GmbH. Mehr dazu unter: Vergabe-Affäre in Klagenfurt spitzt sich zu. Bürgermeister Christian Scheider (FSP) kündigte daraufhin eine restlose Aufklärung an. Eine interne Revision wurde beauftragt, welche den Sachverhalt und den Vergabeprozess genauestens überprüft hat. 

Ermittlungen eingestellt

Inzwischen sind die Ergebnisse eingelangt. Nach umfassenden Prüfungen durch das Amt für Betrugsbekämpfung und der Befragung zahlreicher Zeugen liegt nun ein über 600-seitiger Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft vor. Das Ergebnis: Die Vergabe verlief vollkommen korrekt. Es gab keinerlei strafrechtliche Verstöße oder eine unzulässige Einflussnahme. „Wie ich von Anfang an betont habe, ist von den Anschuldigungen absolut nichts übriggeblieben. Die Ermittlungen wurden offiziell und vollständig eingestellt“, stellt Jonke klar.

Jonke zieht Konsequenzen

Jonke kündigte nun seinerseits rechtliche Schritte an. „Ich werde strafrechtliche und zivilrechtliche Anzeigen gegen den Gemeinderatsklub der SPÖ, gegen Ronald Rabitsch sowie gegen Ines Domenig erstatten.“ Auch vonseiten der TAS GmbH und deren Gesellschaftern werden nach Kenntnis Jonkes rechtliche Schritte gegen Rabitsch und Domenig eingeleitet. Gleichzeitig nimmt der Vizebürgermeister die Führungsebene der Sozialdemokraten in die Pflicht: „Ich fordere die SPÖ Klagenfurt, allen voran Constance Mochar und Franz Petritz, sowie den Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Landesparteiobmann Daniel Fellner auf, in den eigenen Reihen endlich aufzuräumen sowie den sofortigen Rücktritt von Ronald Rabitsch!“

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