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/ ©Montage: Google Streetview & klagenfurt_elite
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt den Forstsee und einen leicht bekleideten Mann mit einem Fernglas in der Hand.
Immer wieder berichten Frauen von sexuellen Belästigungen am Kärntner Forstsee.

Wieder Vorfälle am Forstsee: „Er ist dann hinter mir ins Gebüsch“

Am Forstsee im Bezirk Klagenfurt-Land häufen sich aktuell wieder Berichte über sexuelle Belästigungen. Vor allem junge Frauen schildern zum Teil verstörende Vorfälle.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(272 Wörter)
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In den Sommermonaten erreichen auch die 5 Minuten-Redaktion regelmäßig Berichte von Leserinnen über Vorfälle am Forstsee im Gemeindegebiet Techelsberg: Männer onanieren dort offenbar in unmittelbarer Nähe von weiblichen Badegästen. „Ich habe schnell meine Sachen gepackt und bin wieder retour“, berichtet eine Frau nun über den bekannten Instagram-Kanal klagenfurt_elite. Und sie ist augenscheinlich nicht die einzige, die solche verstörenden Erlebnisse machen musste.

„Mir ist auch schon passiert“

Viele Frauen berichteten daraufhin von ähnlichen Erlebnissen. „Ein Mann neben mir [hat] die ganze Zeit so getan hat, als würde er telefonieren. Er ist dann hinter mir ins Gebüsch gegangen und als ich mich umgedreht hab, habe ich es gesehen […]“, erklärt eine weitere Betroffene. Ihren Schilderungen zufolge soll er sich dort selbst befriedigt haben. „Als ich ihm gesagt hab, wie eklig ich das finde und die Polizei rufe, ist er natürlich abgehauen.“ Eine Dritte beschreibt ebenfalls: „Richtig Eklige da. Letztens hat einer an sich rumgespielt und zwei Buchten weiter waren Kinder.“ Hinzu kommt: „Am Forstsee ist der Empfang oft sehr schlecht, man kann nicht einmal Hilfe rufen.“

Forstsee ist echt krass teilweise.

Eine Betroffene

Öffentliche Selbstbefriedigung ist verboten

Gerüchten zufolge wird der See auf Swinger-Seiten erwähnt; eine schnelle Netzsuche liefert dafür allerdings keine Belege. Aber: „Sie wollen uns Einheimische dort nicht haben. Wir sollen da verschwinden, vor allem Familien mit Kindern.“ Vonseiten der Landespolizeidirektion Kärnten hieß es bereits nach ähnlichen Vorfällen in den Jahren 2022 und 2020, dass “öffentliche Selbstbefriedigung verboten ist” und auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

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