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Das Bild zeigt die JA Klagenfurt und ein Handy.
Für die Betroffene gilt die Unschuldsvermutung.

Sozialarbeiterin unter Verdacht des Drogen- und Handyschmuggels

Ein Ermittlungsfall rund um eine Mitarbeiterin einer Justizanstalt, der Ende April bekannt wurde, könnte weitere Kreise ziehen als zunächst vermutet.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
1 Minute Lesezeit(195 Wörter)
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Wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, steht eine Sozialarbeiterin unter dem Verdacht, Insassen über einen längeren Zeitraum hinweg mit Mobiltelefonen und Drogen versorgt zu haben. Die Ermittlungsbehörden prüfen in diesem Zusammenhang den Verdacht des Missbrauchs der Amtsgewalt sowie mutmaßliche Suchtmitteldelikte.

Von Mobiltelefonen und Suchtgift die Rede

Die Frau hatte als Sozialarbeiterin eigentlich die Aufgabe, sich um die Anliegen und die psychische Gesundheit der Häftlinge zu kümmern. Laut Staatsanwaltschaft Graz besteht jedoch der Verdacht, dass sie verbotene Mobiltelefone und Suchtgift zu den Insassen in die Justizanstalt Klagenfurt geschmuggelt haben soll.

Ermittlungsverfahren noch nicht abgeschlossen

Wie viele Personen davon profitiert haben könnten und auch welche Gegenleistungen es gegeben habe, sei noch nicht gänzlich geklärt, sagte Christian Kroschl von der Staatsanwaltschaft Graz übereinstimmend in Medienberichten. Das Ermittlungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen, weshalb derzeit nicht beantwortet werden könne, ob und wann gegen die Frau Anklage erhoben wird. Die Betroffene wurde nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe im April vom Dienst freigestellt, nachdem sie von Justizwachebeamten bei einer mutmaßlichen Übergabe von Mobiltelefonen beobachtet worden sein soll. Für die Betroffene gilt die Unschuldsvermutung.

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