Totalsperre nach Unfall im Karawankentunnel: 9 Personen beteiligt
Ausgerechnet am Urlaubswochenende ging auf der wichtigen Route Richtung Slowenien zeitweise nichts mehr: Nach einem Auffahrunfall mit neun Beteiligten musste der Karawankentunnel am Samstagmorgen komplett gesperrt werden.
Wer am Samstag (15. August) in der Früh über die A11 in Richtung Slowenien unterwegs war, brauchte Geduld. Ein Auffahrunfall im Karawankentunnel sorgte dafür, dass die wichtige Nord-Süd-Verbindung komplett gesperrt werden musste.
Neun Menschen in Unfallautos
Gegen 6.31 Uhr wurden mehrere Feuerwehren zum Karawankentunnel alarmiert. Der Grund: In Fahrtrichtung Slowenien waren zwei Autos bei einem Auffahrunfall zusammengestoßen, wie die Freiwillige Feuerwehr Frießnitz-Rosenbach informiert. In einem der Fahrzeuge war eine fünfköpfige Familie unterwegs, im zweiten Auto saßen vier Personen. Glücklicherweise dürfte der Unfall vergleichsweise glimpflich ausgegangen sein: „Schwerere Verletzungen blieben bei dem Unfall aus“, so die Florianis. Das Rote Kreuz wurde dennoch zur medizinischen Abklärung nachalarmiert.
Karawankentunnel komplett gesperrt
Aufgrund des Zusammenstoßes traten bei den Fahrzeugen Betriebsmittel aus. Die Feuerwehr band die Flüssigkeiten und entfernte anschließend die beiden Unfallautos aus dem Tunnel. Während des Einsatzes musste der Karawankentunnel vollständig für den Verkehr gesperrt werden. „Gerade zur Urlaubsreisezeit führte dies zu einem entsprechenden Rückstau“, schildert die Feuerwehr Frießnitz-Rosenbach.
Weiterreise für Betroffene organisiert
Für die neun Betroffenen war die Fahrt mit den beiden Unfallautos vorerst vorbei. Die Einsatzkräfte organisierten deshalb Transportmöglichkeiten, damit sie zu geeigneten Ausgangspunkten gebracht wurden und von dort ihre Heim- beziehungsweise Weiterreise antreten konnten. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten konnte der Karawankentunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im Einsatz standen neben der Freiwilligen Feuerwehr Frießnitz-Rosenbach auch die Feuerwehren Dolintschach, Maria Elend, Rosegg und St. Jakob im Rosental, ebenso das Rote Kreuz, die Polizei und die ASFINAG.