Überraschung für Klagenfurter Para-Athleten: „Versprechen muss man halten“
Überraschung im Olympiazentrum Kärnten: Nach seiner Bronzemedaille in Milano Cortina erhielt der Klagenfurter Paraathlet Thomas Grohar von ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber das Maskottchen Milo.
Ein eingelöstes Versprechen sorgte diese Woche im Olympiazentrum Kärnten für strahlende Gesichter: Petra Huber, Generalsekretärin des Österreichischen Paralympischen Komitees (ÖPC) stattete dem Standort einen Besuch ab, um dem Klagenfurter Para-Athleten Thomas Grohar eine besondere Überraschung zu überreichen. Der Sportler hatte vor den Paralympischen Winterspielen in Milano Cortina angekündigt, dass er sich bei einem Edelmetall-Gewinn das Maskottchen „Milo“ wünsche. Nach Grohars Bronzemedaille in der Kombination hielt Huber Wort und übergab ihm einen lebensgroßen Pappaufsteller des braunen Hermelins. Das Maskottchen, das ohne ein Bein geboren wurde, verkörpert mit dem Motto „Hindernisse sind Trampoline“ die Werte Willenskraft, Mut und Inklusion. Milo solle Grohar als Glücksbringer für seine weitere Karriere dienen.
Versprechen muss man halten.
ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber
Parasport in Kärnten
Der Besuch von Huber im Kärntner Olympiazentrum wurde für ein Arbeitsgespräch mit der ärztlichen Leiterin Christiane Loinig-Velik und Leiter Walter Reichel genutzt. Ziel der Gespräche ist eine ausgeprägte Zusammenarbeit bei Inklusionsprojekten. Besprochen wurde unter anderem eine Kooperation von Rehazentren im Sinne eines Paralympischen Trainingszentrums sowie das von Loinig-Velik und Para-Sportprofi Markus Salcher initiierte Projekt „Mission Parasport“. „Wir wollen für Kärntens Paraathletinnen und Paraathleten optimale Rahmenbedingungen schaffen – von der medizinischen und physiotherapeutischen Betreuung über die Rehabilitation bis hin zur sportwissenschaftlichen Begleitung. Dafür braucht es starke Partner und kurze Wege. Die Zusammenarbeit mit dem ÖPC ist dabei ein wichtiger Baustein“, betont Loinig-Velik. Reichel ergänzt: „Unser Ziel ist es, Athletinnen und Athleten unabhängig von ihrer Sportart oder ihren individuellen Voraussetzungen die bestmögliche Betreuung zu bieten.“