Reisebus drohte abzurutschen: Zentimeterarbeit bei Fahrzeugbergung in Kärnten
Die Freiwillige Feuerwehr Reifnitz rückte zur Bergung eines feststeckenden Reisebusses aus. Das Fahrzeug drohte auf einen PKW abzurutschen. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet.
Ein Reisebus ist am heutigen Tag in eine unglückliche Lage geraten und musste von den Einsatzkräften geborgen werden. Unter dem Einsatzstichwort „Bergung eines Schwerfahrzeuges“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Reifnitz an den Unfallort gerufen.
„Knifflige Aufgabe“
Das Großfahrzeug konnte weder vorwärts noch rückwärts fahren und drohte auf einen direkt daneben geparkten PKW abzurutschen. Die Feuerwehr schilderte die Herausforderung der Bergung: „Eine knifflige Aufgabe, da auf beiden Seiten des Buses nur wenig Zentimeter Platz zum manövrieren waren.“ Um Schlimmeres zu verhindern, sicherten die Einsatzkräfte das Fahrzeug als Erstmaßnahme mit der Seilwinde des TLFA gegen ein weiteres Abrutschen ab. Im Anschluss gelang es der Busfahrerin unter der präzisen Einweisung der Feuerwehr, den Bus Zentimeter für Zentimeter aus der schwierigen Position herauszulenken.
Auch Polizei vor Ort
Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz erfolgreich abgeschlossen werden, woraufhin die Feuerwehrkameraden und Kameradin wieder ins Rüsthaus einrückten. Neben der Feuerwehr war auch die Polizeiinspektion Reifnitz vor Ort.