Ungenutzte Flächen: Studie untersucht Leerstand in Klagenfurt
Im Rahmen des Forschungsprojektes „NutOpIA“ wurden Leerstände in Klagenfurt untersucht. Die Ergebnisse, Hintergründe und Lösungsvorschläge sind noch bis 2. September in der Ausstellung am Alten Platz 5 zu sehen.
Wo steht Klagenfurt bei ungenutzten Flächen? Das Forschungsprojekt „NutOpIA“* hat den Leerstand in der Inneren Stadt, in Waidmannsdorf und St. Ruprecht analysiert. Nach der datenbasierten Erfassung und einer Überprüfung vor Ort wurden Eigentümer sowie Experten zu den Gründen befragt, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Die Resultate der Erhebung sind noch bis 2. September in einer interaktiven Ausstellung am Alten Platz 5 zu sehen. „Leerstand ist verschenktes Potenzial – für leistbaren Wohnraum ebenso wie für den Klimaschutz. Mit NutOpIA gibt es nun eine fundierte Datengrundlage, um bestehende Gebäude und Flächen in Klagenfurt besser zu nutzen, statt neue Flächen zu verbrauchen. Die Ausstellung zeigt, welche konkreten Chancen darin für unsere Stadt liegen“, erklärt Vizebürgermeister Patrick Jonke (FSP).
Forschungsprojekt sieht Leerstand als Chance
„Damit schaffen wir nicht nur dringend benötigten Wohn- und Wirtschaftsraum, sondern sparen gleichzeitig wertvolle Böden, CO2-Emissionen und Erschließungskosten ein. Die Ausstellung lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, diesen spannenden Weg aktiv mitzugestalten“, ergänzt Vizebürgermeister Ronald Rabitsch (SPÖ). Zwischen dem 31. August und dem 2. September 2026 werden die Forschungsergebnisse jeweils von 16 bis 20 Uhr am Veranstaltungsort Alter Platz 5 bei freiem Eintritt präsentiert.
NEOS: „Die Diagnose kennen wir seit Jahren“
„Leerstand ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis jahrelangen Zuschauens der Stadtregierung. Andere Städte zeigen: Wo gestaltet wird, entsteht wieder Leben“, äußert sich auch NEOS-Gemeinderat und Klubobmann Janos Juvan und betont: „Die Diagnose kennen wir seit Jahren, jetzt braucht es endlich Umsetzung.“
„NutOpIA“
„NutOpIA“ Klagenfurt ist ein Forschungsprojekt der Stadt Klagenfurt in Kooperation mit der Carinthia University of Applied Sciences (CUAS). Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BM IMI) und abgewickelt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der Ausschreibung „Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt“ (TIKS 2024).