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/ ©SK/Glinik
Das Bild auf 5min.at zeigt DI Günter Koren und Stadträtin DI Constance Mochar.
Der "Digitale Zwilling" soll helfen das Hitzeinsel-Potenzial in Klagefurt zu zeigen.

Hitzepotenziale: Klagenfurts „Digitaler Zwilling“ bekommt Erweiterung

Seit kurzem ist im Digitalen Zwilling der Stadt Klagenfurt ein neues Thema eingebunden: neuste Simulationsmöglichkeiten zeigen spannende Einblicke in Klima‑ und Umweltfaktoren der Stadt.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
2 Minuten Lesezeit(327 Wörter)
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Das neue so genannte „Heat Island Potential“ zeigt das Hitzeinsel‑Potenzial in Klagenfurt und basiert auf einer VDI‑Richtlinie, teilt die StadtKommunikation mit. Die Richtlinie bildet eine Art technische Anleitung, die sicherstellt, dass Berechnungen und Verfahren nach einheitlichen, geprüften Standards erfolgen. Dieses Modul ist auf der städtischen Homepage eingebunden und ab sofort abrufbar.

Komplexe Simulationsberechnung

In einer komplexen Simulationsberechnung werden Sonneneinstrahlung, Bodennutzung (Versiegelung, Grünraum) und Windverteilung berücksichtigt – speziell für die an Hitzetagen häufigste Windrichtung in Klagenfurt. So entsteht ein präzises Bild, wo sich Wärme besonders stark staut und wie sich städtische Strukturen darauf auswirken, heißt es weiter. Die Abteilung Vermessung und Geoinformation hat intensiv an dieser Entwicklung gearbeitet, davon werden auch andere Abteilungen und Organisationen profitieren, so vonseiten der Stadt.

Was noch zusätzlich berechnet wird

Zusätzlich werden die Sonnenstunden für den längsten Tag (21. Juni), den kürzesten Tag (21. Dezember) sowie die Tag‑ und Nachtgleichen (21. März und 23. September) berechnet – jeweils für Boden und Dächer in der Erweiterung des Digitalen Zwillings angezeigt. Auch die solare Einstrahlung wird simuliert: Sie zeigt die Energieeinträge an einem typischen Hitzetag in Klagenfurt und liefert wertvolle Daten für Stadtplanung, Energieeffizienz und Klimaschutz.

„Digitaler Zwilling“ als Werkzeug für Stadtentwicklung

„Die neuen Funktionen – vom Heat Island Potenzial über die Sonnenstunden‑Simulation bis hin zur solaren Einstrahlung – sind beeindruckend und zeigen, wie digitale Werkzeuge uns helfen, die Herausforderungen des Klimawandels besser zu verstehen und gezielt darauf zu reagieren zu können. Wir sind hier dank der Abteilung Vermessung und Geoinformation Vorreiter, viele andere Städte und Gemeinden werden davon profitieren“, betont die zuständige Referentin Stadträtin Constance Mochar. Mit diesen neuen Funktionen wird der Digitale Zwilling zu einem noch leistungsfähigeren Werkzeug für die Stadtentwicklung, heißt es weiter. Die Simulationen helfen, Hitzeinseln zu erkennen, nachhaltige Maßnahmen zu planen und die Lebensqualität in Klagenfurt weiter zu verbessern.

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