Wörthersee-Suchaktion endet tragisch: Person aus 13 Metern Tiefe geborgen
Seit den Mittwochabendstunden, 2. September 2026, haben die Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt beim Wörthersee nach einer vermissten Person gesucht. Nun wurde sie in 13 Metern Tiefe gefunden.
Mittwochabend wurden die Einsatzkräfte zum Wörthersee in den Bereich Lendspitz-Loretto gerufen. Grund dafür war eine vermisste Person. Von der 45-jährigen Schwimmerin wurden nämlich die Badesachen gefunden, erklärte Polizeisprecher Matthias Kogelnig gegenüber 5 Minuten. Schnell ist eine große Suchaktion ausgebrochen, die jedoch in den Nachtstunden abgebrochen werden musste, heißt es nun seitens der Berufsfeuerwehr Klagenfurt in einem Facebook-Posting.
Taucher und Drohnen konnten Vermissten lokalisieren
In den frühen Morgenstunden wurde die Suche am Donnerstag, 3. September, fortgesetzt. Im Einsatz standen neben der Berufsfeuerwehr auch Freiwillige Feuerwehren aus dem Bezirk Klagenfurt-Land, die Wasserrettung und die Polizei. Mit Hilfe von Tauchern und Drohnen konnte die Person schließlich lokalisiert und letztlich aus einer Tiefe von rund 13 Metern tot geborgen werden.
#Update: Polizei gibt neue Details bekannt
Wie es auf Nachfrage von 5 Minuten vonseiten Polizeisprecher Matthias Koglenig, LPD Kärnten, um 13.45 Uhr heißt, handelte es sich ersten Informationen zufolge um einen „Ertrinkungstod – kein Fremdverschulden.“ Die Frau wurde 150 Meter vom Ufer entfernt und aus 13 Metern Tiefe geborgen.
Angehörige schlugen gestern Alarm
Wie die Polizei heute Nachmittag weiter informierte, wurde die 45-Jährige seit gestern 12.20 Uhr von Angehörigen als vermisst gemeldet. Es wurde eine Suchaktion eingeleitet, sowie eine Handyortung durchgeführt, zudem wurden im Bereich des Strandbades Maria Loretto persönliche Gegenstände gefunden. Die Suchaktion wurde gestern dann in den Abendstunden aufgrund von Witterung und Dunkelheit abgebrochen. Heute um acht Uhr morgens wurde sie fortgesetzt und verlief um 9.29 Uhr positiv. Südwestlich des Strandbades wurde der leblose Körper der Vermissten lokalisiert und aus 13 Metern Tiefe geborgen. „Es konnte nur mehr der Tod durch Ertrinken festgestellt werden“, so die Polizei abschließend. Medienberichten zufolge soll die Frau eine gute Schwimmerin gewesen sein. Zudem soll sie keine Boje dabei gehabt und auch keinen Neoprenanzug getragen haben.
Korrekturhinweis: Zunächst wurde berichtet, dass es sich um einen Mann handelt. Wie vonseiten der Polizei mittlerweile mitgeteilt wurde, handelt es sich um eine 45-jährige Frau.